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Schwitzen, Blähungen und Juckreiz: Erste Hilfe für Alltagsleiden

Fiese Alltagsleiden wie Schwitzen, Blähungen und Juckreiz bekämpfen
Schwitzen, Blähungen oder Juckreiz: So bekämpfen Sie fiese Alltagsleiden © dpa, Sebastian Kahnert

Schwitzen und Blähungen: Was tun?

Ach, wir haben es manchmal einfach nicht leicht. Nicht genug, dass es um uns herum eine Menge übler Krankheiten gibt. Auch im Alltag lassen uns eine Vielzahl von Beschwerden einfach nicht in Ruhe. Sogenannte Alltagskrankheiten wie Käsefüße, Blähungen oder übermäßiger Schweißgeruch sind zwar im Normalfall nicht schlimm, aber für viele von uns doch ein echter Grund, sich zu schämen.

Damit das irgendwann mal ein Ende nimmt, hat RTLratgeber.de Tipps zusammengestellt, wie Sie die peinlichen Alltags-Krankheiten vertreiben.

Erhöhte Schweißproduktion betrifft eine Vielzahl von Menschen. Nicht immer liegt das an Nervosität und Stress. Vielmehr hat die Schweißproduktion ihre Ursache auch in der Veranlagung und wird durch Stress noch gefördert. Unangenehm wir das vor allem, wenn der Schweiß auch noch schlecht riecht.

Unser Tipp: Lernen Sie sich zu entspannen und den Stress abzubauen. Benutzen Sie außerdem ein gutes Deo. In der Apotheke gibt es starke Deos zum Beispiel mit Aluminium-Chlorid. Probieren Sie auch mal verschiedene Deos aus und lassen Sie sich ruhig in dieser Sache beraten. Nur keine Hemmungen.

Peinliche Inkontinenz

Die Ursache für die ständigen Pinkelpausen können vielfältig sein: Schwache Beckenbodenmuskulatur, Entzündungen der Harnwege genauso wie Blasensteine oder eine Prostata-Vergrößerung. Fakt ist jedenfalls, alle zehn Minute auf die Toilette gehen zu müssen ist lästig.

Unser Tipp: Bei Inkontinenz führt kein Weg am Arztbesuch vorbei.

Das hilft bei Blähungen

Blähungen sind sicherlich eine der miesesten Alltagsbeschwerden. Zum einen verursachen Sie ein unangenehmes Völlegefühl im Bauch und zum anderen - und das ist für Betroffene fast noch schlimmer - einen Geruch, der Anwesende schnell an ein offenes Fenster stürzen lässt. Kurz gesagt: Es stinkt. Häufig sind Lebensmittelunverträglichkeiten gegenüber Bohnen, Zwiebeln, Milchzucker etc. die Ursache. Aber auch überschüssige Magensäure und Nebenwirkungen von Medikamenten können schuld sein, genauso wie das Herunterschlingen von Essen.

Unser Tipp: Langsames Kauen und eine Ernährungsumstellung bringen die größte Verbesserung. Es gibt kaum Medikamente. Mediziner können Ihnen helfen, Ihre Ernährung umzustellen und gegebenenfalls andere Medikamente verschreiben.

Juckreiz

Sich mal kurz kratzen ist kein großes Ding, doch Betroffene von Juck-Problemen müssen sich wohl oder übel ständig kratzen. Und je intimer die Stelle ist, umso unangenehmer ist es, sich in der Öffentlichkeit dort zu kratzen. Blöd nur: Das Jucken führt zu Kratzen, das verstärkt den Juckreiz. Die Gründe können vielfältig sein. Neben schlechter Hygiene sind es häufig auch Ausschläge, die den Juckreiz verursachen.

Unser Tipp: Sollten die Probleme von unzureichender Hygiene stammen, sollten Sie sich natürlich häufiger waschen, am besten mit einer ph-neutralen Seife. Ansonsten sollten Sie mit Ihrem Hautarzt sprechen, um eine andere Ursache der Beschwerden zu finden und die Behandlung abzustimmen.

Schnarchen: Das hilft gegen das Sägen

Schnarchen ist lästig: Das hilft gegen das Sägen
Das können Sie gegen lästiges Schnarchen tun © istockphoto

Über 60% der Männer und über 40% der Frauen schnarchen. Wenn man alleine schläft, ist das ja kein Problem, doch mit einem Partner kann "lautes Gesäge“ schnell zur Belastung werden. Ursache ist die Erschlaffung des Gaumensegels in der Mundhöhle. Übergewicht, Alkohol, Schlafmittel und Psychopharmaka fördern die Erschlaffung. Natürlich provoziert auch Schnupfen mal Schnarchgeräusche auslösen.

Unser Tipp: Schlafen Sie bei Schnarchbeschwerden mit leicht erhöhtem Oberkörper und möglichst nicht auf dem Rücken. Verzichten Sie mindestens zwei Stunden vor dem Zubettgehen auf Alkohol, weil er die Atemaktivität senkt. Vermeiden Sie möglichst auch die Einnahme von Schlafmitteln, da sie ebenfalls die Atmungsaktivität einschränken. Bei heftigen Problemen sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Operation am Gaumen, Mandelentfernung und eine Begradigung der Nasenscheidewand könnten helfen.

Mundgeruch: So wird Ihr Atem wieder frisch

Mundgeruch hat seine Ursache zumeist in Ablagerungen in der Mundhöhle, Zahnproblemen, zu geringen Speichelfluss, einer belegten Zunge oder sogar ernsthaften organischen Erkrankungen. Betroffene sind nicht zu beneiden, weil sie sich kaum noch trauen, mit jemanden in direkter Nähe zu reden. Diejenigen, die den Mundgeruch riechen müssen, haben es allerdings auch nicht leicht.

Unser Tipp: Achten Sie penibel auf eine ausreichende Mundhygiene. Verwenden Sie Mundspülungen und einen Zungenschaber. Kurzfristig helfen Kaugummi (regt den Speichelfluss an) und Petersilie. Sollten diese Maßnahmen keinerlei Besserung bringen, holen Sie sich medizinischen Rat.

Eklige Schweißfüße

Wenn die Socken qualmen und Dampfen wie ein Buschfeuer, dann stimmt meist etwas mit Schuhen oder Socken nicht. Auch der oft strenge Geruch kommt eher von dem zu eng eingepackten Fuß, als dem Fuß selbst. Denn barfuß hat man diese Probleme ja nicht.

Unser Tipp: Keine synthetischen Socken tragen, dafür aber Schuhe mit hoher Luftdurchlässigkeit. Dazu kommt regelmäßige Fußpflege und ein aufmerksamer Blick auf Ihre Füße. Schauen Sie, ob Sie Auffälligkeiten wie Fußpilz erkennen. Außerdem können Sie im Fachgeschäft geruchshemmende Einlegesohlen erwerben.

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