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Schwangerschaftskalender: Plan für Schwangere

12.11.12 14:54
 Schwangerschaftskalender: Plan für Schwangere
 

Ihr Planer für die Schwangerschaft

Etwa 280 Tage dauert eine Schwangerschaft. Das sind 40 Wochen, in denen viel Neues und bisher Unbekanntes auf Sie zukommen wird. Doch keine Angst, das haben vor Ihnen schon so viele andere Frauen geschafft. In unserem Mama-Kalender können Sie ganz entspannt nachlesen, was Sie in welchem Monat erwartet und wann Sie sich um was kümmern sollten.

Wir beantworten Ihnen alles rund ums Thema Vorsorge-Untersuchungen und sagen Ihnen auch, wann Sie Ihren Arbeitgeber über was informieren sollten. Aber: Lassen Sie sich bei all den Terminen nicht aus der Ruhe bringen, sondern genießen Sie Ihre Schwangerschaft in vollen Zügen!

1. bis 2. Schwangerschaftsmonat

Im zweiten Monat stehen die ersten Vorsorgeuntersuchungen bei Ihrem Frauenarzt auf dem Terminkalender. Ihr Arzt wird Sie nach Ihrer Krankengeschichte fragen, um Hinweise auf Schwangerschaftsrisiken und mögliche Komplikationen zu erhalten. Danach wird er eine Ultraschall-Untersuchung durchführen, um eine Eileiter-Schwangerschaft ausschließen zu können.

Im zweiten Monat kann außerdem bereits der Geburtstermin errechnet werden. Und dann kommt auf die werdende Mama noch eine ganze Reihe von Blutuntersuchungen zu: Blutgruppenzugehörigkeit und Rhesusfaktor werden bestimmt und Untersuchungen zu Röteln, Syphilis und eventuell HIV veranlasst. Ein Test auf Toxoplasmose kann durchgeführt werden, muss aber in der Regel selbst bezahlt werden.

Wer in seiner Firma fest angestellt ist, sollte schon jetzt dem Arbeitgeber von der Schwangerschaft erzählen, denn Schwangere unterliegen dem Mutterschutzgesetz und stehen unter einem besonderen Kündigungsschutz.

3. Schwangerschaftsmonat

Jetzt steht die zweite Ultraschall-Untersuchung an, bei der kontrolliert wird, wo der Embryo sitzt, ob er sich bewegt und wie groß er ist. Ob Sie ein Baby oder Mehrlinge erwarten, wird Ihnen ebenfalls jetzt mitgeteilt.

Außerdem wird Ihnen das so genannte "Ersttrimester-Screening" angeboten. Dazu gehören eine Blutuntersuchung der Mutter. Beim Kind wird eine Messung der Nackenfaltendichte durchgeführt. Grund: Eine Verdickung im Nacken kann - muss aber nicht - auf eine Chromosomen-Störung hinweisen. Je nachdem, wie der Befund ausfällt, kommen weitere Untersuchungen hinzu.

4. Schwangerschaftsmonat

Bei Frauen ab 35 Jahren kann - bei erblich bedingten Risiken oder bei Verdacht auf Fehlbildungen - eine Fruchtwasser-Untersuchung durchgeführt werden. Allerdings ist diese Untersuchung nicht ganz ungefährlich: In etwa einem Prozent der Fälle löst der Eingriff eine Fehlgeburt aus. Deswegen sollte man sich zuvor gut überlegen, ob man diese Untersuchung wirklich will, sich gut beraten lassen und Nutzen und Risiken sorgfältig gegeneinander abwägen.

Bei der Arbeit sollten Sie jetzt Ihren Arbeitgeber über den Geburtstermin informieren. Ab jetzt sieht das Mutterschutzgesetz einige Beschäftigungsverbote vor.

5. Schwangerschaftsmonat

Im fünften Schwangerschafts-Monat steht die vierte Vorsorge-Untersuchung an, gegebenenfalls mit Ultraschall.

6. und 7. Schwangerschaftsmonat

Neben der fünften Vorsorge-Untersuchung und den Routine-Kontrollen sollten Sie jetzt einen Geburtsvorbereitungs-Kurs planen. Dieser wird von den Krankenkassen bezahlt.

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