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Schwangerschaftsdermatose: Wenn der schwangere Körper allergisch reagiert

Wann 'PEP' auftaucht & was Sie dagegen tun können
Wann 'PEP' auftaucht & was Sie dagegen tun können Allergische Reaktion gegen Schwangerschaftsstreifen 00:02:13
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'PEP' ist die häufigste Form der Schwangerschaftsdermatose

Ein mit roten Flecken übersäter Babybauch – das ist es, was Fiona Kerrigan eines Tages an sich feststellt. Der Körper der 25-Jährigen reagiert allergisch auf ihre Schwangerschaft. Sie leidet unter einem Phänomen, dass sich abgekürzt ‚PEP‘ nennt. Dabei handelt es sich um einen Schwangerschaftsausschlag, der sich in stark geröteten Dehnungsstreifen äußert.

'PEP' ist die Abkürzung für 'Polymorphic Eruption of Pregnancy', was die häufigste Form der Schwangerschaftsdermatose ist. Dieser Schwangerschaftsausschlag tritt auf, wenn der Körper allergisch auf Dehnungsstreifen reagiert. Dabei röten sich die Schwangerschaftsstreifen stark und können Juckreiz verursachen. Feuchte und kalte Waschlappen können die Reizungen schonend lindern.

Besonders betroffen sind Schwangere, die schnell viel zugenommen haben oder Frauen, die mit Mehrlingen schwanger sind. Meistens tritt das Phänomen nur bei der ersten Schwangerschaft auf und bleibt den Betroffenen bei den Folgeschwangerschaften erspart. Bei PEP ist es so, dass die Ursache nicht behandelt werden kann. Eine Versorgung des Ausschlags kann nur symptomatisch erfolgen.

Ob der Schwangerschaftsausschlag gefährlich für die werdende Mama oder das Ungeborene ist, und welche Behandlungsweisen in Frage kommen, verrät Ihnen Gynäkologin Dr. Marion Krawitz im Video.

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