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Schwangerschaft: Diese Vorsorgeuntersuchungen zahlt die Kasse

Schwangerschaft: Diese Vorsorgeuntersuchungen zahlt die Kasse
© dpa bildfunk

Das erhalten alle werdenden Mütter

Im Mutterpass werden alle wichtigen Daten und Untersuchungen festgehalten. Hierfür fallen keine Kosten an, auch keine Praxisgebühr.

Der Besuch eines Geburtsvorbereitungskurses und die Betreuung von Mutter und Kind nach der Geburt durch eine Hebamme werden bis zum zehnten Tag nach der Geburt von der gesetzlichen Krankenkasse bezahlt.

Aids-Test

Ein HIV-Test ist im Rahmen der Schwangerschaftsvorsorge obligatorisch.

Chlamydienuntersuchung

Eine Infektion mit den Chlamydienbakterien kann bei neugeborenen Babys zu Augen- und Lungenentzüngungen führen. Deshalb wird mit einem Abstrich am Muttermund auf eine mögliche Infektion untersucht. Ist die Frau an Chlamydien erkrankt, wird mit Antibiotika behandelt.

Blutgruppe und Rhesus-Faktor

Der Rhesusfaktor ist erblich bedingt. Der größte Teil der Bevölkerung hat dieses Merkmal und ist Rh-positiv. Bekommt eine Rh-negative Mutter ein Rh-positives Kind, bildet sie Antikörper. Gefährlich ist das für das zweite Kind, wenn dieses wieder Rh-positiv ist. Heute lässt sich ein solcher Fall gut behandeln.

Röteln-Titers

Röteln während der Schwangerschaft kann für das Baby sehr gefährlich sein. Mit einer Blutuntersuchung kann getestet werden, ob die werdende Mutter genügend Antikörper im Blut hat. Liegt dieser Wert, der so genannte Titer, bei 1:16 oder höher, ist das Baby ausreichend geschützt. Kritisch wird es bei einem Wert von 1:8.

Hepatitis B

Im letzten Drittel der Schwangerschaft wird geprüft wird auf Hepatitis B getestet. Wenn dies der Fall ist, wird noch vor der Geburt des Kindes eingegriffen und behandelt.

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