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Schwangere denkt sie hat Wehen - doch dann entdecken die Ärzte Darmkrebs

Schwangere denkt sie hat Wehen - doch dann entdecken die Ärzte Darmkrebs
© Caters News Agency

Krebs blieb bis zur Geburt unentdeckt

Wenn ein Baby geboren wird, können die meisten Mütter nichts als Glück empfinden. Doch für Nina Langley aus Birmingham in England war die Geburt ihres Sohnes Teddy alles andere als unbeschwert. Als die 32-Jährige dachte, die Geburt würde losgehen, musste sie erfahren, dass es sich bei den Schmerzen nicht um Wehen handelte. Ihr Bauch war voller Krebsgeschwüre.

Nina Langley ist im achten Monat schwanger, als sie plötzlich heftige Schmerzen im Bauch bekommt. Die junge Frau geht davon aus, dass es sich um Wehen handelt und fährt ins Krankenhaus. Doch dann die erschreckende Diagnose: Die Ursache der Schmerzen ist Darmkrebs, der bereits bis zur Leber gestreut hat. Der kleine Teddy muss sofort per Notkaiserschnitt geholt werden – sechs Wochen zu früh. Doch dem Baby geht es soweit gut.

Für Ninas Verlobten Ed Cusick war die Diagnose ein großer Schock. "Nina ist mein Leben, als ich erfuhr, dass sie Krebs hat, war ich völlig am Boden zerstört", sagte Ed zu 'Daily Mail'. "Wir waren begeistert, Eltern geworden zu sein. Doch Ninas schockierende Diagnose hat unser ganzes Glück überschattet." Besonders tragisch: Nina hatte bereits ein Jahr zuvor einen Arzt aufgesucht, weil sie unter starken Bauchkrämpfen litt. Doch der Krebs wurde nicht erkannt, stattdessen wurde ein Reizdarmsyndrom diagnostiziert – die Symptome sind ähnlich wie beim Darmkrebs.

Ninas Körper musste sich zunächst von den Strapazen des Kaiserschnitts erholen. Nun startet die junge Mutter mit einer Chemotherapie. Sie und ihr Mann haben beschlossen, die Ärzte nicht nach einer Prognose zu fragen. Sie wollen die Sache positiv angehen und hoffen, dass sie und der kleine Teddy irgendwann eine ganz normale, glückliche Familie sein können.

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