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Schwanger durch Analverkehr: Baby durch die Fehlbildung 'Kloake'

Schwanger durch Analverkehr: Baby durch die Fehlbildung 'Kloake'
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Durch körperliche Fehlbildung – Amerikanerin bekommt Baby durch Analsex

Durch Analverkehr kann man nicht schwanger werden – diesen Satz hätten wahrscheinlich die meisten Menschen bisher uneingeschränkt unterschrieben. Ein Irrtun! Denn scheinbar hat man selbst bei Analsex keine 100-prozentige Garantie dafür, dass man nicht schwanger wird. Das beweist eine erstaunliche Geschichte aus den USA.

Der US-Urologe Dr. Brian Steixner bestätigte gegenüber dem 'Women's Health Magazin' einen unglaublichen Fall: Vor einiger Zeit wurde eine Frau mit Schmierblutungen aus ihrem Rektum in die Notaufnahme eingeliefert. Ein recht häufig auftretendes Symptom bei einer Schwangerschaft, zumindest wenn die Blutungen vaginal sind. Der Verdacht einer Schwangerschaft bestätigte sich zwar bei der Patientin, allerdings gab die Frau an, vor der Schwangerschaft ausschließlich Anal-Verkehr gehabt zu haben. Wie konnte das sein?

Genauere Untersuchungen brachten dann die erstaunliche Erklärung: Die schwangere Frau ist mit einer sehr seltenen Fehlbildung zur Welt gekommen. Sie besitzt seit ihrer Geburt eine sogenannte Kloake. Bei Tieren wie Vögeln und Reptilien ist eine Kloake, also ein einziger Kanal für Scheide, Harnröhre und Darm, ganz normal. Bei Menschen hingegen kommt diese Fehlbildung nur äußerst selten vor und kann meist direkt nach der Geburt operativ behoben werden.

Doch in diesem Fall lief der Eingriff im Säuglingsalter wohl schief – bei der schwangeren Amerikanerin entstand eine sogenannte Fistel, ein unnatürlicher Kanal zwischen Gebärmutter und Anus. Normal wäre eigentlich eine Verbindung zwischen Gebärmutter und Vagina. So konnte die Frau auch ohne vaginalen Geschlechtsverkehr schwanger werden.

Übrigens: Das Kind der Frau kam nur wenige Zeit später kerngesund zur Welt – per Kaiserschnitt.

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