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Schuppenflechte: Ursachen und Behandlung von Psoriasis

Schuppenflechte ist eine Fehlinformation der Zellen

Man hat sie - oder man hat sie nicht. Schuppenflechte ist eine Krankheit, die angeboren ist. Möglicherweise bricht sie niemals aus. Bei den weniger Glücklichen passiert es in den verschiedensten Lebenssituationen. Was die wirkliche Ursache ist, bleibt bis heute im Verborgenen.

Die Schuppenflechte ist eine Krankheit, bei der Zellen die Information bekommen, die Haut sei schwer verletzt. Diese Botschaft ist aber falsch und so drängen frische Hautzellen an die Oberfläche um die vermeintliche Wunde zu heilen. Da diese Verletzung in der Realität aber nicht existiert, sterben die überflüssigen Hautzellen ab. Die Schuppen entstehen.

Die Auslöser sind vielfältig

Mechanische Reize

Dauernde Reibung, zum Beispiel auch von einem Pullover oder einer Uhr, einem Gürtel oder einem BH kann ein Auslöser für eine Psoriasis sein.

Chronische Schädigungen

Wer seine Hau zu häufig mit Seife wäscht, schädigt sie auf Dauer und fördert den Ausbruch einer Schuppenflechte.

Stoffwechselstörungen

Sie fördern zuweilen hartnäckige Formen der angeborenen Psoriasis.

Bakterielle Infekte

Entzündungen vor allem im Kinder- oder Jugendalter der Mandeln, später langwierige Entzündungen innerer Organe (Blinddarm, Blase, Harnwege und Eierstöcke) wirken sich auch auf eine mögliche spätere Erkrankung der Haut aus.

Medikamente

Medikamente wie ACE-Hemmer, Lithium, Malariamittel oder kortisonfreie Antirheumatika sowie Betablocker sind enorm schädlich für Menschen mit Schuppenflechte.

Stress und Alkohol

Die beiden Faktoren Stress und Alkohol tun niemandem gut. Für Psoriatiker sind sie aber Gift und fördern einen Ausbruch.

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