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Schuppenflechte: Ursachen und Behandlung von Psoriasis

Alle Fakten rund um Schuppenflechte
Alle Fakten rund um Schuppenflechte Diagnose Psoriasis - wenn die Haut streikt 00:01:53
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Schuppenflechte ist eine Fehlinformation der Zellen

Schuppenflechte ist eine Krankheit, die angeboren ist. Möglicherweise bricht sie niemals aus. Bei den weniger Glücklichen passiert es in den verschiedensten Lebenssituationen. Was die wirkliche Ursache ist, bleibt bis heute im Verborgenen.

Die Schuppenflechte ist eine Krankheit, bei der Zellen die Information bekommen, die Haut sei schwer verletzt. Diese Botschaft ist aber falsch und so drängen frische Hautzellen an die Oberfläche um die vermeintliche Wunde zu heilen. Da diese Verletzung in der Realität aber nicht existiert, sterben die überflüssigen Hautzellen ab. Die Schuppen entstehen.

Die Auslöser für Schuppenflechte sind vielfältig

Die Veranlagung, an Schuppenflechte zu erkranken, wird wenigstens teilweise vererbt. Wenn ein Elternteil oder gar beide an der Hauterkrankung leiden, steigt die Wahrscheinlichkeit für ihre Kinder, daran zu erkranken, auf bis zu 30 Prozent. Kommen zur Veranlagung noch weitere auslösende Faktoren hinzu, bricht die Schuppenflechte aus. Auslöser können Einflüsse von außen sein (klimatische Einflüsse, Allergene oder Stoffe, die das Immunsystem irritieren), aber auch Hautreizungen durch zu enge Kleidung, Sonnenbrand, Tätowierungen oder Verletzungen. Auch Frauen in der Schwangerschaft können plötzlich an Psoriasis erkranken, wenn es zu Hormonschwankungen und Veränderungen des Stoffwechsels kommt. Zu den weiteren auslösenden Faktoren werden Infektionen, Übergewicht, seelischer Stress sowie starkes Rauchen und erhöhter Alkoholkonsum gezählt.

Mechanische Reize

Dauernde Reibung, zum Beispiel auch von einem Pullover oder einer Uhr, einem Gürtel oder einem BH kann ein Auslöser für eine Psoriasis sein.

Chronische Schädigungen

Wer seine Hau zu häufig mit Seife wäscht, schädigt sie auf Dauer und fördert den Ausbruch einer Schuppenflechte.

Stoffwechselstörungen

Sie fördern zuweilen hartnäckige Formen der angeborenen Psoriasis.

Bakterielle Infekte

Entzündungen vor allem im Kinder- oder Jugendalter der Mandeln, später langwierige Entzündungen innerer Organe (Blinddarm, Blase, Harnwege und Eierstöcke) wirken sich auch auf eine mögliche spätere Erkrankung der Haut aus.

Medikamente

Medikamente wie ACE-Hemmer, Lithium, Malariamittel oder kortisonfreie Antirheumatika sowie Betablocker sind enorm schädlich für Menschen mit Schuppenflechte.

Stress und Alkohol

Die beiden Faktoren Stress und Alkohol tun niemandem gut. Für Psoriatiker sind sie aber Gift und fördern einen Ausbruch.

Linderung bei Schuppenflechte

Eine Heilung der Psoriasis ist nicht möglich. Dennoch gibt es verschiedene Therapiemöglichkeiten, um neue Krankheitsschübe hinauszuzögern oder zu vermeiden und die Symptome zu lindern.

Um gegen Schuppenflechte vorzugehen, kann man zum Beispiel ein Gel aus der Aloe vera Pflanze auftragen. Dank ihrer zahlreichen hochwirksamen Nähr- und Vitalstoffe kann Aloe vera bei Schuppenflechte unterstützend eingesetzt werden.

Sitzt die Schuppenflechte auf dem Kopf, hat vor allem warmes Olivenöl eine heilende Wirkung. Erwärmen Sie hierzu einfach ein bisschen Olivenöl und reiben Sie damit die betroffenen Stellen ein.

Auch die Anwendung von Apfelessig kann die Symptome von Schuppenflechte bei Patienten verringern. Vermischen Sie dafür 250ml Apfelessig mit 3,75l Wasser. Reiben Sie das Gemisch mithilfe eines Baumwolltuches auf Ihre Haut.

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