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Schuppen: Das hilft gegen trockene und fettige Kopfhaut

Hilfe Schuppen: Das kannst du dagegen unternehmen
Hilfe Schuppen: Das kannst du dagegen unternehmen Es schneit, es schneit...ach nee doch nicht... 00:01:10
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Schuppen sind nicht nur ein optisches Problem, sondern haben oft eine gesundheitliche Ursache. Vor allem Menschen, die unter einer trockenen Kopfhaut leiden, haben mit Schuppen zu kämpfen. Wodurch entstehen Schuppen und wie können Sie ihnen vorbeugen? Wir verraten es Ihnen.

Trockene und fettige Schuppen: Der Unterschied

Hautärzte unterscheiden zwischen trockenen und fettigen Schuppen.

Trockene Schuppen entstehen, wenn die Kopfhaut sehr trocken und angegriffen ist. Das wird beispielsweise durch zu häufiges Haarewaschen, Föhnen bei hoher Hitze, Heizungsluft im Winter oder großer Hitze im Sommer begünstigt.

Fettige Schuppen hingegen bilden sich bei Menschen, die unter fettigem Haar leiden. Meist gehen diese Schuppen einher mit den Pilzen ‚Pityrosporum ovale‘ oder ‚Malassezia furfur‘. Diese Hefepilze gehören zwar zur normalen Hautflora, vermehren sich unter ungünstigen Bedingungen jedoch schneller. Folglich schuppt dann auch die Kopfhaut stärker.

Auch Hormonschwankungen – beispielsweise in der Pubertät – können die Bildung von Schuppen begünstigen. Darüber hinaus kommen die Erkrankungen Neurodermitis und Schuppenflechte als Ursache für Schuppen infrage.

Welche Art von Schuppen habe ich?

Schuppen: Das hilft gegen trockene und fettige Kopfhaut
Viele Menschen leiden unter trockener, juckender Kopfhaut. Schuppen sind nicht nur lästig, sondern können auch gesundheitliche Ursachen haben. © unitypix - Fotolia

Fettige und trockene Schuppen lassen sich vor allem durch Ihre Beschaffenheit unterscheiden. Während trockene Schuppen recht klein und - wie der Name schon sagt - trocken sind, sind fettige Schuppen oft etwas größer und fühlen sich ölig an. Außerdem haften sie an den Haaren des Betroffenen und lassen sich nicht einfach rausschütteln. Sollten Sie sich unsicher sein, welche Art von Schuppen Sie haben, können Sie auch Ihren Hautarzt zurate ziehen. Vor allem dann, wenn Ihre Kopfhaut entzündet ist, kann ein Erregernachweis zeigen, ob eine bakterielle Infektion, ein Pilzbefall oder ein Befall mit Parasiten vorliegt.

Das hilft wirklich gegen Schuppen

Trockene Schuppen:

Wer unter trockenen Schuppen leidet, sollte am besten ein mildes Shampoo - und kein Anti-Schuppen-Shampoo - benutzen. Zudem kann eine nächtliche Öl-Kur für die Haare helfen. Dazu reicht es, wenn Sie vor dem Schlafengehen ein paar Tropfen Olivenöl auf die Kopfhaut träufeln. Darüber können Sie beispielsweise eine Duschkappe ziehen, um die Bettwäsche zu schonen. Lassen Sie das Öl über Nacht einwirken. Am nächsten Morgen können Sie das Öl mit einem milden Shampoo ganz einfach wieder ausspülen. Bei großer Hitze und starker Sonnenstrahlung sollten Sie immer eine Kopfbedeckung tragen.

Fettige Schuppen:

Wer unter fettigen Schuppen leidet, sollte ein Anti-Schuppen-Shampoo verwenden. Dieses befreit die Kopfhaut von zu viel Fett. Wenn Sie stark unter Schuppen leiden, sollten Sie das Shampoo etwa drei Mal pro Woche verwenden und pro Haarwäsche jeweils ein paar Minuten einwirken lassen. Nach etwa drei bis vier Wochen sollte sich das Problem deutlich gebessert haben. Insgesamt sollten Sie das Anti-Schuppen-Shampoo nicht länger als drei Monate verwenden, da es langfristig die Kopfhaut austrocknet. Im Anschluss genügt es, ein mildes Shampoo zu verwenden. Lassen Sie Ihre Haare am besten an der Luft trocknen oder föhnen Sie das Haar nur kurz auf der niedrigsten Stufe.

Schuppen vorbeugen: So geht‘s

Die Ernährung spielt eine große Rolle bei der Entstehung und Bekämpfung von Schuppen. Wer sich überwiegend von fetten oder frittierten Lebensmitteln ernährt, kurbelt damit die Talgproduktion der Haut an. Das wiederum lässt Hefepilze wachsen und gedeihen. Auch helles Mehl, Zucker und Alkohol bieten Mikroorganismen den perfekten Nährboden. Super für die Haut – und damit perfekt im Kampf gegen Schuppen – sind diese Vitamine:

  • Vitamin A: In rotem Obst und Gemüse wie Karotten, Aprikosen und Paprika, Feldsalat, Grünkohl, Leber und Thunfisch enthalten
  • Vitamin E: In Fetten und Ölen, Nüssen und Eiern enthalten
  • Biotin: In Bananen, Tomaten, Nüssen und Fleisch enthalten

Verzicht auf Haarstyling-Produkte kann ebenfalls helfen Schuppen vorzubeugen. Sie können die Kopfhaut gegebenenfalls unnötig reizen und die Schuppenbildung fördern.

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