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Schuppen: Das hilft gegen trockene und fettige Kopfhaut

7 Tipps gegen trockene Haut
7 Tipps gegen trockene Haut Schluss mit Juckreiz und Rötungen! 00:01:14
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Es gibt viele Ursachen für Schuppen

Schuppen sind nicht nur ein optisches Problem, sondern haben oft eine gesundheitliche Ursache. Vor allem Menschen, die unter einer trockenen Kopfhaut leiden, haben mit Schuppen zu kämpfen. Wodurch entstehen Schuppen? Wie können Sie ihnen vorbeugen?

Schuppen: Das hilft gegen trockene und fettige Kopfhaut
Viele Menschen leiden unter trockener, juckender Kopfhaut. Schuppen sind nicht nur lästig, sondern können auch gesundheitliche Ursachen haben. © unitypix - Fotolia

Hautärzte unterscheiden zwischen trockenen und fettigen Schuppen. Trockene Schuppen entstehen, wenn die Kopfhaut sehr trocken und angegriffen ist. Das wird beispielsweise durch zu häufiges Haare waschen, Föhnen bei hoher Hitze, Heizungsluft im Winter oder großer Hitze im Sommer begünstigt. Auch als Folge von Schuppenflechte können trockene Schuppen entstehen.

Fettige Schuppen hingegen bilden sich bei Menschen, die unter fettigem Haar leiden. Meist gehen diese Schuppen einher mit den Pilzen ‚Pityrosporum ovale‘ oder ‚ Malassezia furfur‘. Diese Hefepilze gehören zwar zur normalen Hautflora, vermehren sich unter ungünstigen Bedingungen jedoch schneller. Folglich schuppt dann auch die Kopfhaut stärker. Auch Hormonschwankungen – beispielsweise in der Pubertät – können die Bildung von Schuppen begünstigen. Darüber hinaus kommen die Erkrankungen Neurodermitis und Schuppenflechte als Ursache für Schuppen in Frage. Wenn Sie sich unsicher sind, sollten Sie die genaue Ursache am besten von einem Hautarzt abklären lassen. Vor allem dann, wenn Ihre Kopfhaut entzündet ist, kann ein Erregernachweis zeigen, ob eine bakterielle Infektion, ein Pilzbefall oder ein Befall mit Parasiten vorliegt.

Das hilft wirklich gegen Schuppen

Wer unter trockenen Schuppen leidet, sollte am besten ein mildes Shampoo - und kein Anti-Schuppen-Shampoo - benutzen. Zudem kann eine nächtliche Öl-Kur für die Haare helfen. Dazu reicht es, wenn Sie vor dem Schlafengehen ein paar Tropfen Olivenöl auf die Kopfhaut träufeln. Darüber können sie beispielsweise eine Duschkappe ziehen, um die Bettwäsche zu schonen. Lassen Sie das Öl über Nacht einwirken. Am nächsten Morgen können Sie das Öl mit einem milden Shampoo ganz einfach wieder ausspülen. Bei großer Hitze und starker Sonnenstrahlung sollten Sie immer eine Kopfbedeckung tragen.

Wer unter fettigen Schuppen leidet, sollte ein Anti-Schuppen-Shampoo verwenden. Dieses befreit die Kopfhaut von zu viel Fett. Wenn Sie stark unter Schuppen leiden, sollten Sie das Shampoo etwa drei Mal pro Woche verwenden und pro Haarwäsche jeweils ein paar Minuten einwirken lassen. Nach etwa drei bis vier Wochen sollte sich das Problem deutlich gebessert haben. Insgesamt sollten Sie das Anti-Schuppen-Shampoo nicht länger als drei Monate verwenden, da das Shampoo langfristig die Kopfhaut austrocknet. Im Anschluss genügt es, ein mildes Shampoo zu verwenden. Lassen Sie Ihre Haare am besten an der Luft trocknen oder föhnen Sie das Haar nur kurz auf der niedrigsten Stufe.

Auch die Ernährung spielt eine große Rolle bei der Entstehung und Bekämpfung von Schuppen. Wer sich überwiegend von fetten oder frittierten Lebensmitteln ernährt, kurbelt damit die Talgproduktion der Haut an. Das wiederum lässt Hefepilze wachsen und gedeihen. Auch helles Mehl, Zucker und Alkohol bieten Mikroorganismen den perfekten Nährboden. Super für die Haut – und damit perfekt im Kampf gegen Schuppen – sind die Vitamine A (vor allem in rotem Obst und Gemüse wie Karotten, Aprikosen und Paprika, Feldsalat, Grünkohl, Leber und Thunfisch enthalten), Vitamin E (vor allem in Fetten und Ölen, Nüssen und Eiern enthalten) und Biotin (vor allem in Bananen, Tomaten, Nüssen und Fleisch enthalten).

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