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Schüler spenden 8000 Dollar für krebskranke Lehrerin - und verzichten auf Abschlussfahrt

Schüler schenken ihrer Direktorin 8000 Dollar
Courtney Varshaw ist von der Geste ihrer Schüler gerührt

Schüler sagen Klassenfahrt ab

Eigentlich wollten die Schüler einer High School in den USA vier Tage lang auf einer Ranch in New York verbringen. Doch dann sagen sie ihre Klassenfahrt ab – um das Geld ihrer krebskranken Schulleiterin zu spenden.

Courtney Varshaw hat Krebs. Laut der Ärzte hat sie einen sehr seltenen und aggressiven Krebs und muss sich darauf einstellen, eine Zeit lang nicht arbeiten zu können. Das trifft Courtney schwer, denn sie ist Leiterin einer Schule in Bethlehem, im US-Bundestaat New Hampshire und liebt ihren Job. Ihr ist es immer besonders wichtig, ihre Schüler zu guten Menschen zu erziehen. Sie selbst wird als freundlich und zurückhaltend beschrieben, steht nicht gerne im Mittelpunkt.

Varshaw möchte ihren Schülerinnen und Schülern erklären, wieso sie wochen- oder gar monatelang fehlen wird und erzählt ihnen von ihrer Erkrankung. Das Schicksal ihrer Direktorin bewegt den Abschlussjahrgang der Schule so sehr, dass er sich kurzerhand entschließt, die geplante Klassenfahrt nach New York abzusagen und Varshaw das Geld zu geben. "Sie kümmert sich immer um uns und ist sehr selbstlos. Wir wollten auch selbstlos sein", sagt ein Schüler dem Nachrichtensender 'WMUR 9'. "Jeder von uns hat eine Verbindung zu ihr, sie hat uns so viel gegeben und wir wollen ihr etwas zurück geben", so ein anderer Schüler.

Rund 8.000 Dollar hätten die Fahrt und die Unterkunft auf einer Ranch gekostet. Doch als die Schüler von der Erkrankung ihrer Direktorin erfahren, stimmen sie darüber ab, ob sie die Reise absagen und das Geld Varshaw für die Behandlung ihrer Krankheit geben. Varshaw ist von dieser Geste sehr gerührt: "Es ist schwer für mich, die Hilfe anzunehmen und ich weiß nicht, was ich sagen soll".

Immer stand es für die Direktorin an oberster Stelle, Kinder und Jugendliche nicht nur akademisch voran zu bringen, sondern auch zu Menschen zu erziehen, die sich für andere einsetzen. Einen besseren Beweis, dass das mehr als funktioniert hat, hätten die Schüler wohl kaum liefern können.

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