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Schröpfen gegen Muskelneschwerden und Co.: So funktioniert das Ausleitungsverfahren

Es hilft wirklich! Das Schröpfen löst Blockaden
Es hilft wirklich! Das Schröpfen löst Blockaden Doch diese Methode kann noch viel mehr 00:02:46
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Schröpfen hilft auch bei Rückenschmerzen

Mit roten, kreisrunden Flecken ging US-amerikanische Schwimmer Michael Phelps bei Olympia an den Start. Bei diesen Flecken handelte es sich um Schröpfen, eine sehr alte Therapiemethode. Mit kleinen Gläschen, die mit einem Gummiball versehen sind, wird ein Vakuum auf dem Körper erzeugt und soll so beispielsweise bei Muskelproblemen helfen. Doch das Schröpfen kann noch viel mehr.

Es ist ganz simpel: Schröpfen regt die Durchblutung an und aktiviert den Stoffwechsel. Außerdem können so auch innere Organe aktiviert werden. Das Schröpfen erfolgt hauptsächlich am Rücken, da hier die Reflexzonen liegen, die mit einzelnen Organen im Körper in Verbindung stehen. Setzt man auf diese Stellen den Schröpfkopf, so kann man bestimmte Organe erreichen.

Das Schröpfen löst Blockaden

Durch den Unterdruck, der beim Schröpfen entsteht, bleiben in der Regel rote Flecken oder sogar Blutergüsse zurück. Doch diese sind wichtig, da so ein Reiz entsteht und somit signalisiert wird, dass etwas repariert werden muss. Sich einmal Schröpfen lassen kostet um die 50 Euro. Studien belegen, dass manche Krankenkassen, beispielsweise bei Muskelbeschwerden, die Kosten für eine Therapie sogar übernehmen. Bei welchen anderen Erkrankungen Schröpfen außerdem hilft, sehen Sie im Video.

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