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Schluss mit Mobbing: Mit zwei Äpfeln zeigt eine Lehrerin ihren Schülern, wie weh Mobbing tut

Dank Rosie Dutton ist bei ihren Schülern bald Schluss mit Mobbing.
Rosie Dutton hat ihren Schülern mit einem simplen Trick gezeigt, was Mobbing anrichtet.

Diese Lektion hat gesessen!

Immer wieder gibt es Lehrer, die beweisen, dass man als Lehrer wirklich etwas bewegen kann, dass man Kindern die Augen öffnen und ihnen was beibringen kann. Rosie Dutton, eine Lehrerin aus Tamworth in England hat Kindern zum Beispiel auf eine ganz besondere Art und Weise gezeigt, wie weh Mobbing innerlich tun kann. Die beeindruckende Geschichte postete sie auf der Seite von 'Relax Kids Tamworth', einer Einrichtung, die Kindern Entspannung und Ausgeglichenheit beibringt.

"In der Klasse habe ich den Kindern heute zwei Äpfel vorgestellt, einen davon hatte ich vorher ein paar Mal auf den Boden geschmissen", heißt es bei Facebook, was die Kinder allerdings nicht mitbekommen haben. In der Klasse haben die nichtsahnenden Kinder dann angefangen, die Äpfel zu beschreiben. Ohne dass sie wussten, dass einer der Äpfel vorher auf den Boden geschmissen wurde, sahen die beiden Äpfel in ihren Augen identisch rot und gesund aus.

Dann fing dann fing Rosie Dutton an, den Apfel, den sie vorher auf den Boden geschmissen hatte, abzuwerten. Sie sagte, dass der Apfel eine schreckliche Farbe habe und bestimmt nicht schmecken würde und plötzlich fingen auch viele der Kinder an, den einen Apfel 'zu mobben'."Du hast bestimmt Würmer", oder "ich weiß gar nicht, wieso es dich überhaupt gibt", schimpften sie. Den anderen Apfel nannten Sie hingegen "wunderschön".

Dann schnitt die Lehrerin die beiden exakt gleich aussehenden Äpfel auf und die Kinder waren geschockt. Das Innere des 'hässlichen Apfels' war braun und zerrissen. Die Kinder spürten, dass sie dem Apfel mit ihren Aussagen weh getan haben müssen. Ein simpler Trick mit großer Wirkung!

"Die Zunge hat keine Knochen, aber ist stark genug, ein Herz zu brechen"

Lehrerin Rosie erklärte den Kindern, dass sich jeder, der gemobbt wird, innerlich schlecht fühle, auch wenn man das von außen gar nicht sieht. Auch sie hatte sich vor kurzem noch Beleidigungen anhören müssen und sie in sich rein gefressen.

"Im Unterschied zu dem Apfel haben wir die Fähigkeit, etwas an unserem Verhalten zu ändern. Wir können Schülern beibringen, keine unschönen Dinge zu sagen und Ihnen erklären, was das mit dem anderen macht", heißt es in dem Post weiter. "Die Zunge hat keine Knochen, aber ist stark genug, ein Herz zu brechen. Also passt auf, was ihr sagt." Rosies Post mit der schönen Botschaft wurde mittlerweile über 200.000 Mal geteilt – zu Recht!

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