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Schluss mit der Eintönigkeit: Joggen in Intervallen

Wie oft sollte man Joggen?
Wie oft sollte man Joggen? Ab welchem Zeitpunkt ist Laufen effektiv? 00:01:38
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Video: Joggen ? Wie wenig muss ich mindestens Laufen um einen Effekt zu erzielen?

Wem gleichmäßiges Joggen schnell zu langweilig wird, der sollte öfter mal die Geschwindigkeit erhöhen. Lesen Sie hier, wie Sie in Zukunft Intervalle in Ihre Laufroutine einbinden und warum Sie dadurch wesentlich schneller fit werden.

Wer kennt das nicht: Wir nehmen uns fest vor öfter zu joggen, vielleicht um bald an einem Lauf teilzunehmen oder um generell fitter zu werden. Doch irgendwann scheinen sich die Minuten endlos in die Länge zu ziehen und selbst die anspornendste Musik hilft nicht mehr. Schließlich brechen wir dann ab, nur um hinterher zu sagen: ,,Das war immer noch besser, als gar nichts getan zu haben.‘‘ Warum es nicht nur Ihrer Langeweile helfen kann, das Tempo ab und zu ein wenig anzuziehen, verraten wir Ihnen hier.

Wie jogge ich in Intervallen?

Die eigene Laufroutine mit Intervallen zu spicken ist einfacher, als Sie denken. Das Konzept von Intervallläufen besteht grundsätzlich darin, dass die Intensität der Einheit erhöht wird, indem Sie Ihrem normalen Lauftempo immer wiederkehrende Geschwindigkeitserhöhungen beifügen.

Das können Sie tun, indem sie entweder besonders kleine Intervalle mit großem Tempounterschied, zum Beispiel einem kurzen Sprint, einbauen. Oder Sie nutzen größere Zeiträume mit einem geringeren Unterschied in der Laufgeschwindigkeit. Dabei können und sollten Sie die Dauer und Intensität der Intervalle so oft wie möglich abändern. Und das hat einen ganz bestimmten Grund.

Den Trainingseffekt richtig ausnutzen

Wenn Sie jedes Mal eine halbe Stunde bei derselben Geschwindigkeit joggen, werden Sie schnell merken, dass Ihr Körper sich nach und nach an die Belastung gewöhnt. Genau diesem Phänomen gilt es entgegen zu wirken, beziehungsweise es sich zunutze zu machen. Denn ist unser Körper einmal auf ein bestimmtes sportliches Pensum eingestellt, kann es passieren, dass die verantwortlichen Organe, Muskeln und Co. nicht mehr so hart arbeiten müssen, um sich anschließend zu regenerieren.

Das Resultat: Sie hören auf, sich zu verbessern. Trainieren Sie jedoch in Intervallen mit unterschiedlich hoher Belastung, so schafft es der Körper nie ganz, sich an eine bestimmte Belastung anzupassen und arbeitet weitaus mehr, um sich und seine Funktionen ständig zu verbessern. So werden wir wesentlich schneller fit!

Weitere Vorzüge des Intervall-Laufens

Das Prinzip hat neben der schnelleren Leistungsentwicklung noch weitere Vorzüge. Zwar nutzt der Körper im Gegensatz zum gleichmäßigen Ausdauertraining einen geringeren Teil der Fettreserven für die Energiegewinnung, dennoch wird der Stoffwechsel entscheidend angekurbelt und sorgt so für einen Nachbrenneffekt, der einige Zeit über das Training hinaus anhält.

Außerdem werden in derselben Zeit wesentlich mehr Kalorien verbrannt. Sie sind dadurch nach dem Training eindeutig müder, aber haben die Einheit auch bedeutend schneller hinter sich. Somit kann es in Zukunft durchaus nützlich sein, hin und wieder zu einem Sprint anzusetzen.

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