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Schlechtes Gewissen: Frau verkauft Geschenke von verheiratetem Ex-Geliebten

Sandra bereut ihre Affäre
Sandra will mit ihrer Vergangenheit abschließen.

Ein reines Gewissen dank verkaufter Dessous?

Einen äußerst originellen Versuch, ihr schlechtes Gewissen nach einer Affäre loszuwerden, hat eine Dame aus England gewagt. Vor 15 Jahren hatte die heute 40-jährige Sandra von Riekhoff eine Liaison mit einem äußerst wohlhabenden und obendrein noch verheirateten Mann. Auf ihre Zeit als heimliche Geliebte blickt die Britin jedoch reumütig zurück. Auch ein neuer Partner an ihrer Seite und drei Kinder konnten das Gewissen der Modefotografin nicht erleichtern. Doch mit den quälenden Gewissensbissen soll jetzt ein für alle Mal Schluss sein: Sandra macht reinen Tisch – und die Welt darf ihr dabei helfen!

Wie das funktionieren soll? Ganz einfach: Sandra will 'schmutzige' Wäsche waschen - oder besser gesagt verkaufen. Auf eBay bietet die Modefotografin schlüpfrige Geschenke ihres ehemaligen Sugardaddys zur Versteigerung an und verspricht sich damit die ultimative Erlösung von ihrem schlechten Gewissen. Von sexy Dessous bis zum sündhaft teuren 'Hermes'-Schal - für sein heimliches Betthäschen schien Mr. Spendabel keine Kosten zu scheuen.

"Ich fühle mich schlecht dafür, dass ich seine Frau betrogen habe"

Was Sandras Augen damals zum Funkeln brachte, widert sie heute jedoch nur noch an. Verstecken will sie sich vor ihrer schmutzigen Vergangenheit dennoch nicht. "Danke, dass du dir diese schmutzige Damenunterwäsche anschaust", beginnt sie die Beschreibung ihrer Korsage und widmet sich direkt an den potentiellen Käufer. "Sie wurde nur im Bett getragen, nur Mann auf Frau. Vor 15 Jahren hat sie ein 40-Jähriger gekauft, der an einer teuren Midlife-Crisis litt", führt Sandra weiter aus und beweist mit ihrer nüchternen Beschreibung Witz.

Auf die leichte Schulter nimmt sie die Nächte mit dem vergebenen Mann jedoch nicht: "Ich fühle mich schlecht dafür, dass ich seine Frau betrogen und die Geschenke angenommen habe", spricht eine ältere und weiser gewordene Sandra und beweist damit Einsicht. Ob sie durch den Verkauf der Erinnerungsstücke jedoch tatsächlich all ihre Schuldgefühle loswird, sei dahingestellt - wünschen tun wir es ihr bei so viel Reue auf jeden Fall.

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