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Schlechtes Gewissen beim Essen macht dick

Schlechtes Gewissen ist schlecht für die Figur
Schlechtes Gewissen ist schlecht für die Figur Bewusstes Schlemmen ist besser 00:02:00
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Naschen ohne Reue ist besser für die Figur

Es ist schrecklich und es geht schon beim Frühstück los: Jede vierte Frau hat beim Essen ein schlechtes Gewissen. Das ergab eine repräsentative Umfrage im Auftrag der 'Apotheken-Umschau'. Doch immer an die Kalorien zu denken und nicht an den Genuss, ist schlecht für die Figur. Denn Psychologen sind sich sicher, dass alles, was wir mit Reue zu uns nehmen, noch viel stärker auf die Hüften geht.

Ganze 27 Prozent der Frauen essen laut der Umfrage mit Gewissensbissen. Bei den Männern können gerade einmal zwölf Prozent nie unbeschwert essen, weil sie immer an die Folgen für ihr Gewicht denken müssen. Wie unterschiedlich das Schlemmerverhalten von Mann und Frau ist, erlebt auch die Imbissverkäuferin Gabi Keaney jeden Tag an ihrer Frittenbude in Köln: "Er nimmt die Currywurst mit den Pommes, und sie nimmt dann nur die Currywurst und pickt dann ab und zu mal eine Pommes mit."

Doch warum sind Frauen eigentlich so auf ihre Figur fixiert? Die Psychologin Susanne Veit hat darauf eine Antwort: "Weil wir natürlich viel mehr Körperlichkeit leben, also auch viel mehr dem Schönheitsideal unterlegen sind. Und natürlich auch, weil alles – zum Beispiel die Werbung – um uns herum uns suggeriert, wie wir auszusehen haben, was wir zu essen haben und was das Idealbild einer Frau ist." Und die Psychologin sagt sogar, dass Schlemmen mit schlechtem Gewissen noch dicker macht. Denn immer dann, wenn wir das Naschen bereuen, denken wir den ganzen Tag ans Essen. Irgendwann ist der Frust dann so groß, dass wir es aufgeben und noch mehr essen. Und das macht dick.

Daher der Rat an alle Frauen: Schluss mit dem schlechten Gewissen beim Schlemmen! Wer sich gesund und bewusst ernährt, der darf sich auch mal was Leckeres gönnen.

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