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Schlank im Schlaf: Jetzt auch als Büro-Diät

Abnehmen im Schlaf: Mythos oder Realität?
Abnehmen im Schlaf: Mythos oder Realität? 00:01:02
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Die Büro-Diät

Ganz normal essen, aber zur richtigen Zeit. Darauf basiert das Konzept 'Schlank im Schlaf' (SIS). Das gibt es jetzt auch für Beruftstätige. So können Sie abnehmen, auch wenn Ihr Büro-Alltag eine Diät eigentlich nicht zulässt. Mit der Insulin-Trennkost machen Sie Ihren Körper bereit, in der Nacht den Fettabbau zu bewältigen. Der auf die Behandlung von Übergewicht spezialisierte Internist Dr. Detlef Pape hat die Insulin-Trennkost entwickelt. Seit 1993 arbeitet er erfolgreich mit diesem Konzept: Je niedriger und gleichmäßiger die Insulinproduktion, je stabiler also der Blutzuckerspiegel, umso weniger werden überflüssige Nährstoffe ins Fettgewebe entsorgt.

Schlank im Schlaf: Jetzt auch als Büro-Diät
Im Büro lauern viele Kalorien-Fallen. Häufig sind schlechte Gewohnheiten und langes Sitzen der Grund für Übergewicht. © goodluz - Fotolia

Besonders abends, wenn der Körper nicht mehr viel beansprucht wird und daher weniger Kalorien verbrennt, soll möglichst wenig Insulin ausgeschüttet werden. Auf diese Weise nimmt man während des Schlafens ab. Jetzt hat Pape sein Konzept für Berufstätige ausgefeilt. Frauenzimmer.de stellt die wichtigsten Eckdaten aus seinem Buch "Schlank im Schlaf. Für Berufstätige" (Detlef Pape, Rudolf Schwarz, Elmar Trunz-Carlisi, Helmut Gillessen, GU 14,90 Euro) vor. Grundlage sind täglich DREI Mahlzeiten, bei denen man auf die richtige Mischung achten muss.

Zu den häufigsten Ernährungsfehlern von Berufstätigen gehören:

- kein Frühstück

- häufige Snacks zwischendurch

- ein Mittagessen im Stehen oder schon am späten Vormittag, entweder weil es dann in der Kantine die besten Sachen gibt oder weil es der Heißhunger hineintreibt

- ein üppiges Abendessen mit reichlich Kohlenhydraten und ein, zwei Gläsern Bier oder Wein zur Entspannung

- ’Fernsehmahlzeiten’, bestehend aus Schokolade, Chips oder Obst und/oder nahrhaften Getränken

So beugen Sie Heißhunger-Attacken vor

Wenn Sie zwischendurch dringend Nahrung brauchen, dann sorgen Sie immer (!) für einen Notfallvorrat in Form von den folgenden kleinen Mahlzeiten. So füllen Sie Ihren Magen, ohne dem Körper viele Kalorien zuzuführen, und lassen über den Geschmacksreiz die Hungerattacke abklingen.

- 1 hart gekochtes 10-Minuten-Ei mit oder ohne Salz

- 1–2 Scheiben magerer gekochter Schinken

- 1 Becher Hüttenkäse

- 1 Harzer Käse mit Essig-Öl-Zwiebel-Dressing

- 1 Dose Thunfisch im eigenen Saft

- saure Gurken (Cornichons)

- 1 Becher Magerquark (200 g)

- 5 Nüsse, vor allem Mandeln oder Paranüsse

- Bouillon aus Gemüse-, Fleisch- oder Geflügelbrühe.

- Götterspeise. Gesüßt wird aber nur mit Süßstoff, sonst wird die Insulinpause unterbrochen und der Erfolg der Trennkost bleibt aus.

- Eiweißriegel

- Ein großes Glas Wasser

Diese Tipps erleichtern das Durchhalten der Diät:

Essen Sie bewusst

Auch wenn die Zeit knapp ist: Essen hat viel mit Genuss und Entspannung zu tun. Versuchen Sie deshalb, jede Mahlzeit bewusst und mit allen Sinnen zu verzehren. Nebenbei fernzusehen oder Zeitung zu lesen ist schlecht. So neigt man unbewusst dazu, über das Sättigungsgefühl hinaus zu essen oder wegen Ablenkung die notwendige Kohlenhydratmenge nicht zu schaffen. Kauen Sie jeden Bissen gut durch. Trinken Sie nur wenig zu den Mahlzeiten, sondern erst danach, sonst füllen Sie Ihren Magen vorzeitig mit leerer Energie und es kommt schneller zu dem kleinen Hunger zwischendurch. Auch wenn Sie mittags am Schreibtisch essen: Machen Sie daraus ein Ritual, schalten Sie den Anrufbeantworter an, schaffen Sie Arbeitsunterlagen beiseite, hängen Sie ein “Nicht stören“-Schild an die Bürotür oder holen Sie sich eine nette Kollegin bzw. Kollegen zur Unterhaltung, setzen Sie sich hin, und essen Sie sich möglichst in Ruhe satt.

Gehen Sie nie hungrig aus dem Haus

Wenn Sie länger nichts gegessen haben, lassen Sie sich schneller durch

Düfte und Gerüche aus Bäckerei, Metzgerei oder von der Imbissbude

verführen. Also, satt essen nicht vergessen! Packen Sie sich außerdem

eine kleine Flasche Wasser mit in die Tasche. So können Sie mit ein paar

Schlucken den Hunger zwischendurch stillen. Ganz wichtig: Kaufen Sie nie hungrig ein, und machen Sie sich vorher unbedingt einen Einkaufszettel!

Positiv denken

Stress und negative Gefühle machen dick. Studien haben gezeigt, dass die meisten Menschen in Überlastungssituationen genauso wie bei Langeweile zum Essen neigen. Wer sich dann versucht, beim Essen zusammenzureißen, lässt seine Regeln beim nächsten Ärger schnell sausen und fängt oft maßlos zu essen an. Danach entstehen Gefühle, versagt zu haben, Sie fühlen sich noch schlechter als zu Beginn, und die nächste Tüte Gummibärchen liegt schon parat. Seien Sie deshalb gut zu sich! Schaffen Sie sich Wohlfühlpausen, und gönnen Sie sich etwas zwischendurch, das nichts mit Essen zu tun hat. Wenn es Sie trotz allem einmal packt, seien Sie nicht zu streng mit sich. Es ist nicht schlimm, wenn man einmal über die Stränge schlägt. Versuchen Sie, danach einfach weiter am Ball zu bleiben und gut auf sich zu achten!

Ablenkung hilft auch

Wenn das Verlangen, zwischendurch zu essen, zu groß wird, lenken Sie sich ab: Telefonieren Sie mit Freunden oder mit Ihrer Familie. Oder erledigen Sie Routinearbeiten am Schreibtisch. Das macht zufrieden, und Sie schaffen es, Ihre Insulinpause einzuhalten. Wenn das alles nicht hilft, überlegen Sie einmal, warum Sie gerade jetzt Appetit haben. Haben Sie Stress, ist Ihnen langweilig oder wollen Sie sich belohnen? Falls ja, gönnen Sie sich etwas Positives, das Laune macht: Gehen Sie hinaus an die frische Luft, und drehen Sie eine Runde um den Block. Kaufen Sie sich Blumen oder eine schöne Zeitschrift, die Sie abends nach dem Essen gemütlich durchblättern.

Was tun bei Heißhunger-Attacken?

Schlank im Schlaf: Jetzt auch als Büro-Diät
Heißhunger-Attacken kann man auch gesund begegnen.

Wenn Sie zwischendurch dringend Nahrung brauchen, dann sorgen Sie immer (!) für einen Notfallvorrat in Form von den folgenden kleinen Mahlzeiten. So füllen Sie Ihren Magen, ohne dem Körper viele Kalorien zuzuführen, und lassen über den Geschmacksreiz die Hungerattacke abklingen.

 - 1 hart gekochtes 10-Minuten-Ei mit oder ohne Salz

 - 1–2 Scheiben magerer gekochter Schinken

 - 1 Becher Hüttenkäse

 - 1 Harzer Käse mit Essig-Öl-Zwiebel-Dressing

 - 1 Dose Thunfisch im eigenen Saft

 - saure Gurken (Cornichons)

 - 1 Becher Magerquark (200 g)

 - 5 Nüsse, vor allem Mandeln oder Paranüsse

 - Bouillon aus Gemüse-, Fleisch- oder Geflügelbrühe. 

 - Götterspeise. Gesüßt wird aber nur mit Süßstoff, sonst wird die Insulinpause unterbrochen und der Erfolg der Trennkost bleibt aus.

 - Eiweißriegel

 - Ein großes Glas Wasser

Tipps zum Durchhalten

Schlank im Schlaf: Jetzt auch als Büro-Diät
Konzentrieren Sie sich auf Ihr Essen © drubig-photo - Fotolia

Essen Sie bewusst 

Auch wenn die Zeit knapp ist: Essen hat viel mit Genuss und Entspannung zu tun. Versuchen Sie deshalb, jede Mahlzeit bewusst und mit allen Sinnen zu verzehren. Nebenbei fernzusehen oder Zeitung zu lesen ist schlecht. So neigt man unbewusst dazu, über das Sättigungsgefühl hinaus zu essen oder wegen Ablenkung die notwendige Kohlenhydratmenge nicht zu schaffen. Kauen Sie jeden Bissen gut durch. Trinken Sie nur wenig zu den Mahlzeiten, sondern erst danach, sonst füllen Sie Ihren Magen vorzeitig mit leerer Energie und es kommt schneller zu dem kleinen Hunger zwischendurch. Auch wenn Sie mittags am Schreibtisch essen: Machen Sie daraus ein Ritual, schalten Sie den Anrufbeantworter an, schaffen Sie Arbeitsunterlagen beiseite, hängen Sie ein “Nicht stören“-Schild an die Bürotür oder holen Sie sich eine nette Kollegin bzw. Kollegen zur Unterhaltung, setzen Sie sich hin, und essen Sie sich möglichst in Ruhe satt.

Gehen Sie nie hungrig aus dem Haus

Wenn Sie länger nichts gegessen haben, lassen Sie sich schneller durch

Düfte und Gerüche aus Bäckerei, Metzgerei oder von der Imbissbude

verführen. Also, satt essen nicht vergessen! Packen Sie sich außerdem

eine kleine Flasche Wasser mit in die Tasche. So können Sie mit ein paar

Schlucken den Hunger zwischendurch stillen. Ganz wichtig: Kaufen Sie nie hungrig ein, und machen Sie sich vorher unbedingt einen Einkaufszettel!

Positiv denken

Stress und negative Gefühle machen dick. Studien haben gezeigt, dass die meisten Menschen in Überlastungssituationen genauso wie bei Langeweile zum Essen neigen. Wer sich dann versucht, beim Essen zusammenzureißen, lässt seine Regeln beim nächsten Ärger schnell sausen und fängt oft maßlos zu essen an. Danach entstehen Gefühle, versagt zu haben, Sie fühlen sich noch schlechter als zu Beginn, und die nächste Tüte Gummibärchen liegt schon parat. Seien Sie deshalb gut zu sich! Schaffen Sie sich Wohlfühlpausen, und gönnen Sie sich etwas zwischendurch, das nichts mit Essen zu tun hat. Wenn es Sie trotz allem einmal packt, seien Sie nicht zu streng mit sich. Es ist nicht schlimm, wenn man einmal über die Stränge schlägt. Versuchen Sie, danach einfach weiter am Ball zu bleiben und gut auf sich zu achten!

Ablenkung hilft auch

Wenn das Verlangen, zwischendurch zu essen, zu groß wird, lenken Sie sich ab: Telefonieren Sie mit Freunden oder mit Ihrer Familie. Oder erledigen Sie Routinearbeiten am Schreibtisch. Das macht zufrieden, und Sie schaffen es, Ihre Insulinpause einzuhalten. Wenn das alles nicht hilft, überlegen Sie einmal, warum Sie gerade jetzt Appetit haben. Haben Sie Stress, ist Ihnen langweilig oder wollen Sie sich belohnen? Falls ja, gönnen Sie sich etwas Positives, das Laune macht: Gehen Sie hinaus an die frische Luft, und drehen Sie eine Runde um den Block. Kaufen Sie sich Blumen oder eine schöne Zeitschrift, die Sie abends nach dem Essen gemütlich durchblättern.

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