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Schlaganfall vorbeugen: Zähneputzen senkt das Herzinfarktrisiko

Schlechte Zähne sind schlecht fürs Herz.
Zahnseide sollte täglich angewendet werden. © picture alliance / David Ebener, David Ebener

Gute Mundhygiene rettet Leben

Schlechte Zähne sind schlecht für die Gesundheit. Denn Entzündungen im Kiefer erhöhen das Risiko für einen Schlaganfall oder einen Herzinfarkt. Das haben Wissenschaftler herausgefunden.

Eine gründliche und regelmäßige Zahnpflege erhält offenbar nicht nur die Zahngesundheit und verhindert die Entstehung von Karies und Parodontitis, sie schützt auch das Herz und das Gehirn. Insbesondere die Reinigung der Zähne mit Zahnseide und die professionelle Zahnsteinentfernung beugen Herzkrankheiten vor.

Das Problem: Bakterien, die sich im Mundraum ansammeln, gelangen in die Blutbahn und können andere Organe des Körpers schädigen. Sie setzen sich an den Gefäßwänden von Herz und Gehirn ab und führen so zur arteriellen Verengung bis hin zum Gefäßverschluss. Die Folge: Schlaganfall oder Herzinfarkt.

Ein gutes Gebiss beugt Herzkrankheiten vor

Putzen Sie sich regelmäßig - am besten mindestens zweimal täglich - die Zähne und reinigen Sie die Zahnzwischenräume mit Zahnseide. Diese gibt es gewachst und ungewachst. Für größere Zahnzwischenräume gibt es auch in jeder Drogerie besondere Bürstchen in unterschiedlicher Stärke. Lassen Sie Ihre Zähne außerdem ein- bis zweimal pro Jahr vom Zahnarzt kontrollieren und das Gebiss professionell reinigen.

Karies und Zahnfleisch-Probleme hängen auch mit der Ernährung zusammen. Achten Sie darauf, selten gesüßte Getränke zu trinken. Wer zudem auf Nahrung setzt, die gut gekaut werden muss, schützt nicht nur die Zähne, sondern letztendlich auch das Herz.

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