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Schlafprobleme vorbeugen: So bereiten Sie Ihr Kind auf die Zeitumstellung vor

So bereiten Sie Ihr Kind auf die Zeitumstellung vor
So bereiten Sie Ihr Kind auf die Zeitumstellung vor Ein einziger Trick kann helfen! 00:00:24
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Zeitumstellung kann Schlafprobleme bei Kindern auslösen

Die Zeitumstellung zwischen Winter- und Sommerzeit kann die innere Uhr des Menschen ziemlich durcheinander bringen. Was viele nicht wissen: Auch Babys und Kleinkinder sind von der inneren Unruhe nach einer Zeitumstellung betroffen. Wir verraten Ihnen, wie sie Ihr Kind auf die Veränderung vorbereiten, um Schlafprobleme zu vermeiden.

Wer hat an der Uhr gedreht?

Wenn es morgens später hell und abends früher dunkel wird, steht die Winterzeit kurz bevor - in der Nacht zum 30. Oktober stellen die Deutschen ihre Uhren um. Ein Thema, das jedes Jahr für Diskussionen sorgt: Brauchen wir die Zeitumstellung wirklich?

Fest steht, dass sich die Umstellung negativ auf das Wohlbefinden vieler Menschen auswirkt: Schlafprobleme, Reizbarkeit und Müdigkeit sind nur einige Begleiterscheinungen, für die die Umstellung beschuldigt wird. Eine Stunde mehr oder weniger bringt den Rhythmus des Menschen durcheinander. Und Schlafforscher wissen: Das betrifft auch Babys und Kleinkinder!

Je jünger der Nachwuchs ist, desto eher bekommt er eine Veränderung des Tagesrhythmus zu spüren, weiß Alfred Wiater, Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM). Die Problematik beträfe vor allem Kinder in den ersten sechs Lebensmonaten. Durch die Umstellung im Alltag von Erwachsenen - in diesem Fall der Eltern - ändern sich auch zeitliche Abläufe der Kinder. Diese sind durch unruhigen Schlaf gereizter und quengeliger. So können Sie diesen Folgen vorbeugen. 

Babys und Kinder an die Umstellung gewöhnen

Fangen die Eltern beispielsweise eine Woche vor der Zeitumstellung an, ihre Kinder ein paar Minuten später ins Bett zu bringen, kann sich der Rhythmus der Kleinen daran gewöhnen. Experten empfehlen Babys und Kleinkinder eine Woche lang jeden Tag zehn Minuten später ins Bett zu bringen als sonst. So wird der Schlaf-Wach-Rhythmus des Nachwuchses Schritt für Schritt an die Zeitumstellung angepasst. 

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