BABY BABY

Schlaflos wegen des Babys: Dieses Selfie zeigt das wahre Elternsein!

Unter Schlafmangel leiden Körper, Seele und die Laune

"Schlafentzug. Das ist echt. Es ist schrecklich. Es sorgt für Augenringe, Fältchen zwischen den Augenbrauen, Kopfschmerzen, Ungeduld, Stress, Trauer.“ So beginnt der Facebook-Beitrag von Wendy Wisner. Die zweifache Mutter postete dazu ein Foto, das sie selbst zeigt - mit Augenringen und einem müden Blick.

Warum sie nicht schlafen kann, wird schnell klar: Ihr Neugeborenes raubt ihr den Schlaf. Sie ist kaputt und stößt tagtäglich an ihre Grenzen. Doch mehr als die Schlaflosigkeit ärgern sie all die Stimmen, die ihr sagen: „Ach komm, so schlimm ist das doch nicht. Du hast dich doch dazu entschieden, das Baby zu bekommen. Der bisschen Schlafentzug ist doch wohl kein Problem.“

Doch wer selbst ein Baby zuhause hat oder hatte, der kennt die bittere Realität: Tage-, wochen-, monatelang nur kurze Zeit durchzuschlafen - das ist total hart. Unter dem Schlafmangel leiden nämlich der Körper, die Seele und auch die Laune!

Mit ihrem Selfie zeigt die Mutter, die für Zeitungen übers Stillen und Muttersein schreibt, wie Eltern für ihre Kinder die eigenen Grenzen überwinden. Gleichzeitig findet sie die passenden Worte für all diejenigen, die ihr mit Unverständnis entgegen treten.

So geht Wendys Facebook-Post weiter

Schlaflos wegen des Babys: Dieses Selfie zeigt das wahre Elternsein!
Wendy Wisner postete dieses ehrliche Bild bei Facebook. © The Wendy House

„Und doch gehört der Schlafentzug zum Elternsein. Eigentlich besteht das Elternleben daraus: Mit einem verschnotterten, fiebrigen Kleinkind wach zu bleiben. Daraus, dein Baby die ganze Nacht lang zu stillen, während es sich an dich kuschelt und daran denkt, wie warm und sicher es in deinem Bauch war. Es ist dein Schulkind, das zu dir ins Bett kriecht, weil es einen Albtraum hatte, deine Hand greift, und dann wieder einschläft. Es ist das Elterndasein in seiner grundlegendsten, primitivsten Form.

Und trotzdem werden Eltern jeden Tag dafür angemeckert, dass sie sich nachts um die Bedürfnisse ihrer Kinder kümmern. „Lass es doch heulen! Damit erzeugst du nur schlechte Angewohnheiten!“ Klar, man kann auch nachts Grenzen setzen. Da bin ich ja dafür. Aber manchmal braucht dein Kind einfach DICH. Es ist erschöpfend und schrecklich - aber das Leid hat eine gute Seite. Da ist das Wissen, dass niemand sonst auf der Welt genau diese Dinge für deine Kinder tun kann. Sie brauchen dich so sehr und du bist da, wach, gegenwärtig, du liebst sie und beschütz sie.“

Dieser Post, den sie auf ihrer Facebook-Seite 'The Wendy House' postete, wurde mittlerweile über 700 Mal geteilt. Wendy will damit sagen: "Eltern, ihr seid nicht alleine!" Es soll ihnen dabei helfen, die harten Tage und Nächte zu überstehen. Und Wendys Tipp an diejenigen, die das nicht verstehen können oder wollen: „Denkt erst einmal nach, bevor ihr eure Klappe aufreißt!"

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