HAARPFLEGE

Schaden Silikone im Shampoo Ihren Haaren wirklich?

Silikone im Shampoo
Nicht nur das Hitze-Styling schadet Ihrem Haar, sondern auch die falsche Pflege mit Silikonshampoo! © Iurii Sokolov - Fotolia

So erkennen Sie Silikone im Shampoo!

Wir beanspruchen unsere Haare täglich, sei es durch Föhnen, Stylen mit dem Glätteisen oder Lockenstab oder durch aggressives Färben. Und nicht einmal in Sachen Shampoo sind unsere Haare immer sicher, Stichwort: Silikone im Shampoo. Erfahren Sie hier, wie die vielkritisierten Inhaltsstoffe in Shampoos tatsächlich Ihre bezaubernden Haare beeinträchtigen!

Nicht nur offensichtliche stark beanspruchende Haar-Behandlungen wie Hitzestylings nehmen einen enormen Einfluss auf unsere Haare, sondern auch die gut gemeinte Haarwäsche.  

Was können Silikone im Shampoo mit meinem Haar anrichten?

Jede Haarfaser besteht aus Wasser und Fetten sowie aus einem feinen Gebilde von Eiweißketten (Keratin), die spiralförmig miteinander verflochten sind. Eine sehr dünne, intakte Hornschicht lässt das Haar glänzen. Befinden sich Silikone im Shampoo, so unterscheidet man zwischen Silikonen, die sich schnell wieder auswaschen lassen und solchen, die nur durch spezielle Haarreinigungen über zahlreiche Anwendungen hinweg, aus dem Haar entfernt werden können.

Silikone im Shampoo lagern sich auf den einzelnen Haaren ab. Dadurch bildet sich eine dichte Silikonschicht um die Haarsträhne, die zum einen verhindert, dass Feuchtigkeit und pflegenden Fette das Haar erreichen und es zum anderen beschwert. Das Haar liegt dann platt am Kopf an und durch die fehlende Pflege der Hornschicht wird es brüchig und verliert folglich seinen natürlichen Glanz.

Silikone im Shampoo: Mit welchen Alternativen kann ich meine Haare pflegen?

Die gute Nachricht: Wenn Sie auf Silikone im Shampoo verzichten, regeneriert sich Ihr Haar wieder. Das kann jedoch eine Weile dauern, denn die glänzende Silikonschicht muss zuerst einmal abgewaschen werden. Dabei verliert Ihr Haar vorerst den Glanz und die Geschmeidigkeit, die es durch die Silikone erhielt. Pflegen Sie das Haar in der folgenden Zeit ausschließlich mit silikonfreien Haarpflegeprodukten, gerne auch mit einem Haaröl , und vermeiden Sie dabei auch Parabene. Nach rund einem Monat erholt sich Ihr Haar, sieht nicht mehr fettig, sondern voluminös aus und fühlt sich geschmeidig an.

Mithilfe verschiedener Apps, beispielweise ‚ToxFox‘ oder ‚CodeCheck‘, lassen sich die Barcodes von Kosmetikprodukten scannen und man erhält eine Übersicht über die Inhaltsstoffe sowie deren Umweltverträglichkeit.

Achtung: Silikone im Shampoo werden fast nie explizit als solche bei den Inhaltsstoffen aufgeführt. Es werden nur die Namen der chemischen Verbindungen angegeben. Verzichten Sie daher auf Produkte mit folgenden Endungen in der Inhaltsstoffe-Beschreibung:

  • cone (sämtliche Dimethicone, Cyclomethicone)
  • conol (Dimethiconol)
  • oxane (Polysiloxane, Cyclopentasiloxane)
  • glycolsowie auf Trideceth-12, Hydroxypropyl und Silicone Quaternium-22
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