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Saugroboter im Test: Nur zwei machen wirklich sauber

Saugroboter im Test: Nur zwei machen wirklich sauber
Testsieger wurde der Vorwerk Kobold.

Fleißige Helfer mit Mängeln

Man geht morgens aus dem Haus, kommt abends wieder und alles ist sauber. Ein Traum? Nicht unbedingt. Denn die kleinen Saugroboter haben während der Abwesenheit des Hausherren ganze Arbeit geleistet und ganz allein die Wohnung gesaugt. Oder doch nicht?

Stiftung Warentest hat sieben kleine Haushaltshelfer unter die Lupe genommen und sehr unterschiedliche Ergebnisse erhalten. Zwei Saugroboter konnten überzeugen, drei waren befriedigend, ein Exemplar auch mangelhaft.

Zunächst einmal ist festzuhalten, dass die Saugroboter keine billige Angelegenheit sind.Die Putzhelfer kosten auch schon mal das Dreifache eines herkömmlichen Bodenstaubsaugers.

Defizite bei der Saugleistung

Testsieger wurde der 750 Euro teure Vorwerk Kobold VR200. Der kleine Kobold ist neben dem iRobot Roomba 880 das einzige Produkt, dass wirklich ordentlich reinigt. Die übrigen Roboter haben Defizite bei der Reinigung, nehmen Mineralstaub und gröbere Fasern nur unzureichend auf.

Der Vileda Relax Cleaning Robot hat beispielsweise eine schlechte Navigation. Das Gerät verhedderte sich, blieb an Teppichkanten hängen und bekam auch ein "mangelhaft" in Sachen Haltbarkeit.

Wesentlich besser beim Überwinden der Hindernisse war der "gut" getestete iRobot Roomba 880. Das Gerät ist mit 695 Euro zudem etwas günstiger zu haben als der Vorwerk Kobold.

Generell gilt: Ein Saugroboter kann einen Bodenstaubsauger nicht wirklich ersetzen. Zudem müssen die Räume schon einigermaßen aufgeräumt sein, sonst findet sich der Saugroboter nicht zurecht, bleibt mitunter hängen. Positiv: Wenn der Akku zur Neige geht, fahren die kleinen Helfer selbständig zur Ladestation, tanken Strom und gehen wieder an die Arbeit.

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