Sanfilippo-Syndrom soll besiegt werden: Rührender Aufruf für todkranke Eliza (4)

Sanfilippo-Syndrom soll besiegt werden: Rührender Aufruf für todkranke Eliza (4)
© © Facebook

Mädchen leidet am Sanfilippo-Syndrom

Eliza O’Neill aus South Carolina (USA) ist gerade einmal zarte vier Jahre alt und kämpft ums Überleben. Das kleine Mädchen leidet unter dem Sanfilippo-Syndrom. Ihre Eltern starteten einen verzweifelten Aufruf via Facebook, um dort Spenden für die Forschung zu sammeln - und vermelden schon einen großen Erfolg. Doch es reicht noch längst nicht, um das kleine Mädchen zu retten.

Eliza ist ein glückliches Mädchen. Sie spielt mit ihrem Bruder und mit anderen Kindern, wie es in dem Alter üblich ist. Doch es wird immer deutlicher, dass Eliza eben kein normales Leben vor sich hat. In nur einem Jahr wird sie nicht mehr sprechen können, im Alter von 20 Jahren wird sie sterben. Das Sanfilippo-Syndrom ist eine tückische Krankheit.

Hierbei handelt es sich um eine erblich bedingte Stoffwechselerkrankung. Besonders heimtückisch ist, dass das Sanfilippo-Syndrom in den ersten Lebensjahren unbemerkt bleibt. Erst ab etwa dem dritten Lebensjahr kommt es zu typischen Symptomen: Die geistige Entwicklung verzögert sich und betroffene Kinder werden aggressiv und unruhig. Später kommen dann spastische Lähmungen hinzu. Eine Therapie zur Heilung gibt es bisher nicht.

Spendenaufruf der Eltern via Facebook

Deshalb haben die Eltern von Eliza eine ungewöhnliche Aktion ins Leben gerufen. Um Spendengelder für die Forschung aufzutreiben, und um Geld für teure aber wichtige Medikamente für Eliza bezahlen zu können, haben sie einen Aufruf via Facebook gestartet. Glen und Cara O’Neill stellen Fotos und sogar ein Video der kleinen Eliza ins Netz – mit Erfolg. So konnten die Eltern schon seit Januar 800.000 Dollar sammeln. Doch das Geld reicht bei weitem nicht. Benötigt werden zwei Millionen Dollar.

Die Spendenbereitschaft aber ist enorm und so hoffen sie, dass sie das Geld in diesem Jahr noch auftreiben können, um ihrer kleinen Eliza und sich selbst noch Hoffnung schenken zu können.

Anzeige