Samsung Galaxy S6 und S6 Edge vorgestellt

Galaxy: Stark, schnell und endlich sogar schön!

Das Galaxy S 6 und das Galaxy S 6 Edge sind da! Die langersehnten Handys der Extraklasse wurden jetzt auf dem Mobile World Congress (MWC) in Barcelona offiziell vorgestellt und bekamen riesigen Applaus. Die Fachpresse durfte die beiden künftigen Handy-Chart-Stürmer bereits in der Hand halten. Ab dem 10. April 2015 sollen beide Handys in den Verkauf kommen.

Samsung Galaxy S6 und S6 Edge vorgestellt
Ironie: Bei der Edge-Variante des Galaxy S6 sucht man vergeblich nach Ecken. Das Glas rundet sich um die Kanten. © dpa, Alberto Estevez

Schon jetzt scheint festzustehen, dass das S6 und besonders das S6 Edge die coolsten Smartphones sein werden, die es für Geld zu kaufen gibt. Die Kritiken der Fachreporter überschlagen sich: „Stark, schön und cool“ schreibt beispielsweise N-tv. Und weiter: „In Metall und Glas gehüllte Schönheiten“. Dieser Eindruck ist nicht von der Hand zu weisen. Statt der bislang üblichen und immer wieder kritisierten Plastik-Verpackung verwenden die Koreaner erstmals robustere und elegantere Materialien.

Insbesondere das ‚Edge‘ ist mit seinem gewissermaßen rundgelutschten Glas-Display ein Kandidat für den Titel des schönsten Handys. Das Glas ist Gorilla-Glas 4, laut Hersteller besonders kratzfest und stoßsicher. Unter dem Glas befindet sich eine leuchtende Kunststoffschicht, die dem Gerät seine Farbe gibt. Weiß, schwarz, rot, blau und grün sind zu haben.

Display auch in der Sonne bedienbar

Samsung wäre nicht Samsung, wenn nicht auch etliche technische Neuerungen oder zumindest Verbesserungen integriert wären. Die Geräte laufen mit einem extrem schnellen und gleichzeitig sparsamen Achtkern-Prozessor, haben 3 GB Arbeitsspeicher und einen Flashspeicher mit wahlweise 32, 64 oder 128 GB.

Die Displays messen 5,1 Zoll und toppen alle bisher verbauten Auflösungen mit ihren 577 ppi. Dabei soll der Bildschirm so hell strahlen, dass er auch in der Sonne bedienbar bleibt. Zwei Kameras mit 16 und 5 Megapixeln und sehr hoher Lichtstärke von f/1,9 setzen auch aufnahmetechnisch neue Maßstäbe. Die Hauptkamera ist auch für Zeitlupe geeignet und filmt dann wie das iPhone 6 mit 240 Frames pro Sekunde. Mit einem Doppelklick auf den Home-Button ist die Kamera nach 0,7 Sekunden aufnahmebereit.

Neun eingebaute Sensoren registrieren Beschleunigung, Lageveränderung, Annäherung, Himmelsrichtung, Luftdruck, Umgebungslicht, Magnetfeld, Puls und Fingerabdruck. Das S6 lässt sich außerdem auch als Kreditkarte nutzen.

Die Akkus lassen sich gleich nach zwei Standards berührungslos laden. Auf den einfach zu wechselnden Akku müssen künftige S6-Besitzer allerdings verzichten: Der Energiespeicher kann nur in einer Fachwerkstatt ausgetauscht werden.

Die Geräte kosten je nach Speichergröße ab 700 Euro. Für die Edge-Variante sind 150 Euro extra fällig. Die teuerste Version - das S6 Edge mit 128 GB Flash-Speicher - schlägt mit 1.050 Euro zu Buche.

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