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Samenspende per Facebook - mit ein paar Klicks zum Wunschkind

Samenspende über das Internet
Samenspende über das Internet ist nicht ganz ungefährlich. © dpa, Ralf Hirschberger

Ganz ungefährlich ist der neue Trend nicht

Keinen Mann haben und trotzdem ein Kind bekommen – diesen Wunsch erfüllen Samenbanken Frauen, die unbedingt schwanger werden wollen. Werden diese schon bald überflüssig und von der Suche über die sozialen Netzwerke abgelöst?

In den USA bahnt sich ein neuer Trend an: Frauen suchen über soziale Netzwerke DEN perfekten Mann, mit dem sie sich treffen und Sex haben, nur um schwanger zu werden – natürlich mit Zustimmung des zukünftigen Vaters. Der Gang zur Samenbank für das Wunschkind wird dort mittlerweile verpönt. Zu hoch sind die Kosten für eine künstliche Befruchtung, die mehrere Tausend Euro kostet.

Eine kostenlose Alternative bietet die Suche über die sozialen Netzwerke. Aber was sich gut und unkompliziert anhört, kann negative Auswirkungen haben. Infos über mögliche Geschlechtskrankheiten und die genauen genetischen Anlagen gibt es auf den Profilen nicht. Samenbanken hingegen garantieren die Gesundheit ihrer Spender. Die Gefahr, sich ernsthaft anzustecken, ist also groß.

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