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Rot-Grün-Schwäche: So erkennen Sie Rot-Grün-Blindheit

In vielen Fällen bleibt eine Rot-Grün-Sehschwäche unentdeckt.
Betroffen von der Rot-Grün-Sehschwäche sind fast ausschließlich Männer. Dies hat genetische Gründe. © picture-alliance/ dpa, Tagesspiegel Mike Wolff

Die Rot-Grün-Schwäche hat genetische Ursachen.

Die meisten Menschen bemerken gar nicht, dass sie farbenbenblind sind. Gerade im Straßenverkehr kann eine Rot-Grün-Schwäche richtig gefährlich werden. Noch blöder ist es natürlich, wenn Sie sich beim Anziehen komplett verhauen.

Die Rot-Grün-Schwäche basiert auf einem genetischen Defekt. Somit ist die Rot-Grün-Farbschwäche angeboren. Die Gen-Abschnitte für das Sehen von Rot und Grün liegen auf dem X-Chromosom. Ist eines dieser Gene defekt, wird es in der Regel durch das auf dem komplementären Chromosomen-Paar ersetzt. Allerdings haben nur Frauen zwei X-Chromosomen, Männer hingegen ein X- und ein Y-Chromosom. Das ist der Grund dafür, dass rein statistisch fast ausschließlich Männer von einer Rot-Grün-Schwäche betroffen sind.

Die Fehlsichtigkeit kann mit Hilfe eines speziellen Farbsehtests festgestellt werden.

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