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Rollator-Geißlein Frostie ist gestorben!

Geißlein Frostie kann endlich wieder ohne Rollator laufen
Endlich ohne Rollator unterwegs - eine böse Infektion zwang Frostie in die Knie

Frostie ist jetzt im Ziegen-Himmel

Wie traurig: Geißlein Frostie ist tot! Pam Ahem, Frosties Frauchen, verkündete den Tod ihres Lieblings in ihrem Blog "Goatbituary". Besonders "das weiße, warme und süße Fell" des Ziegleins werde sie vermissen, so Pam.

Frosties Bauch blähte sich plötzlich auf, füllte sich mit Flüssigkeit, berichtet sie. Der Tierarzt verschrieb Medikamente, Frosties Bäuchlein wurde massiert. Doch alle Rettungsversuche scheiterten: Ein letztes Mal blickte das Geißlein in die tränengefüllten Augen des Frauchens und war tot.

Das kleine Zicklein Frostie hatte es nach seiner Geburt Mitte Mai wahrlich nicht leicht: Eine schwere bakterielle Infektion in den Gelenken sorgte dafür, dass das Geißlein selbstständig nicht mehr laufen konnte. Es wäre wahrscheinlich qualvoll verendet, wenn nicht ein paar aufmerksame Tierschützer der 'Edgar’s Mission Farm Sanctuary' klein Frostie gefunden hätten. Die Farm im australischen Melbourne, die Tieren ohne jegliche Chance auf Überleben Asyl bietet, hatte sich aufs Blatt geschrieben mit Antibiotika und viel Liebe Frosties Beinchen wieder funktionstüchtig zu bekommen.

Doch um das zu schaffen und der kleinen Ziege in der Übergangszeit eine gewisse Mobilität trotz lahmer Beinchen zu ermöglichen, hatten ihm die Tierschützer zunächst eine Art Rollator um den Körper geschnallt. Durch die tägliche Bewegung sollten die Giftstoffe aus ihrem Körper gespült werden. Mit Rolli-Bildern wurde Frostie weltberühmt, doch den Kampf gegen die Infektion hat das Kleine leider verloren.

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