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Röteln: Alles über die Kinderkrankheit Röteln

04.10.12 13:39
Röteln
 

Röteln: Besonders gefährlich bei Ungeborenen

Röteln sind eine Viruserkrankung. Sie kommen häufig im Frühjahr und im Winter vor. Charakteristisch für Röteln ist der rote Hautausschlag, der oft aber nur schwach sichtbar ist. Gefährlich sind Röteln bei Schwangeren. Die Krankheit kann beim ungeborenen Kind schwere Schäden verursachen, so dass eine in der Frühschwangerschaft durchgemachte Röteln-Erkrankung einen Abbruch der Schwangerschaft rechtfertigen kann.

Die ersten Symptome zeigen sich oft erst 2-3 Wochen nach der Ansteckung. Oft beginnen Röteln mit einer leichten Entzündung der Atemwegsschleimhäute. Der Hautausschlag beginnt hinter den Ohren und weitet sich dann aufs Gesicht aus. Es sind hellrote Flecken, die kleiner sind als der Masernausschlag. Die Flecken verschmelzen nicht miteinander. Der Ausschlag breitet sich über den Körper aus und dauert etwa 2 bis 3 Tage.

Bei Jugendlichen und Erwachsenen kommen häufig Kopfschmerzen, Appetitlosigkeit, leichte Entzündungen von Bindehaut und Augenlider, verstopfte Nase und geschwollene Lymphknoten am ganzen Körper hinzu. Junge Frauen leiden oft unter schmerzhaften und geschwollenen Gelenken. Viele Erkrankte zeigen aber nur wenige oder sogar gar keine Symptome.

Kritisch ist eine Erkrankung während der Schwangerschaft: Über 60 Prozent der Kinder, die sich im Mutterleib mit dem Virus anstecken, kommen mit Augenschäden, taub, mit Herzschäden oder Hirnschädigungen zur Welt. Auch Leber-, Milz und Knochenmarksprobleme können vorkommen.

Wie lang sind Röteln ansteckend?

Röteln werden durch Speicheltröpfchen übertragen, also beim Küssen, Husten oder Niesen. Auch mit Viren verunreinigte Gegenstände können Überträger von Röteln sein. Etwa die Hälfte der Kinder, die erkranken, zeigen keine Symptome, sind aber selbst ansteckend. Nach der Infizierung kann es noch zwei bis drei Wochen dauern, bis die Kinder erkranken. Kinder, die noch im Mutterleib angesteckt wurden, können das Virus über den Urin oder das Nasen- und Rachensekret bis zu einem Jahr lang verbreiten.

Wie werden Röteln therapiert?

Die Therapie beschränkt sich auf fiebersenkende Maßnahmen. Bei schmerzenden Gelenken können auch entzündungshemmende Schmerzmittel verschrieben werden.

Bin ich danach gegen Röteln immun?

Nach einer Erkrankung ist man lebenslang immun gegen Röteln.

Wie kann ich mich gegen Röteln schützen?

Die Impfung ist der einzig wirksame Schutz. Nach Empfehlung der Ständigen Impfkommission wird die erste Impfung ab dem vollendeten 11. Lebensmonat durchgeführt. Eine zweite Impfung wird im 2. Lebensjahr empfohlen.

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