GESUNDHEIT GESUNDHEIT

Ringelröteln: Alles über die Kinderkrankheit Ringelröteln

Ringelröteln werden "Ohrfeigenkrankheit" genannt
Ringelröteln: Der Ausschlag befällt zunächst nur das Gesicht. Daher werden Ringelröteln auch "Ohrfeigenkrankheit" genannt. © Gennadiy Poznyakov - Fotolia

Ringelröteln werden "Ohrfeigenkrankheit" genannt

Ringelröteln, auch "Ohrfeigenkrankheit" genannt, sind eine gutartige Viruserkrankung. Hauptsächlich erkranken Kinder im Kindergarten und Schulalter daran. Ringelröteln erkennt man vor allem an dem charakteristischen Ausschlag.

Anzeige

Der Ausschlag befällt zunächst nur das Gesicht. Dort bildet sich eine schmetterlingsförmige, großfleckige Hautrötung auf Wangen und Nase. Die Haut kann sich gespannt anfühlen. Nach ein bis zwei Tagen weisen auch Arme und Beine rote Flecken auf. Die Flecken werden nach einer Weile zu blassroten Ringeln. Neben dem Ausschlag leiden die Patienten unter Fieber, Kältegefühl, Muskelschmerzen und Kopfschmerzen.

Eine große Gefahr besteht bei einer Erkrankung während der Schwangerschaft, ähnlich wie bei den Röteln. Es kann zu schweren Schädigungen beim ungeborenen Kind kommen, oder sogar zu Totgeburten.

Wie lang sind Ringelröteln ansteckend?

Am größten ist die Ansteckungsgefahr zwischen dem 4. und 10. Tag nach der Ansteckung. Die typischen Ausschläge zeigen sich erst nach der Inkubationszeit, dann ist der Erkrankte aber schon nicht mehr ansteckend.

Wie werden Ringelröteln therapiert?

Eine Behandlung ist in der Regel nicht notwendig. Das Fieber kann mit üblichen Maßnahmen wie Wadenwickeln oder Zäpfchen behandelt werden. Den Virus muss der Körper selbst bekämpfen. Die Haut braucht deutlich mehr Pflege als sonst, weil sie rau und schuppig sein kann. Hier bieten sich Öl-Bäder oder fette bzw. feuchte Lotionen an.

Bin ich danach gegen Ringelröteln immun?

Ja, wer sich einmal infiziert hat, ist sein Leben lang immun gegen Ringelröteln.