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Richtig abschminken - in drei Schritten zu reiner Haut

Abschminken - so geht's

Reiben, tupfen, wischen - und schon ist das Make-up runter! Von wegen! Dass man sich abends abschminken sollte, ist klar - aber jede Frau hat ihr eigenes Vorgehen. Mit Abschminktüchern, unter der Dusche nebenbei oder einfach nur mit Wasser: Welche Variante ist denn nun die beste?

Richtig Abschminken
In nur drei Schritten richtig abschminken, damit keine Make-up-Rückstände übrig bleiben.

Experten sind sicher: Nur Wasser allein reicht nicht zum Abschminken. Und auch Abschminktücher sind nur bedingt geeignet. Wichtig sind drei Schritte, um die Haut gründlich zu reinigen, denn dann entstehen weniger Hautunreinheiten.

Im ersten Schritt wird das Make-up an den Augen entfernt. Dazu gibt es speziellem Entferner im Drogeriemarkt, flüssig oder als getränktes Pad. Unsere Kosmetikexpertin Alexandra Nüske rät, das Pad zu einem Dreieck zu falten, um bestmöglich an den Wimpernrand heranzukommen. Außerdem sollte man an den Augen immer von innen nach außen wischen, sonst gibt es irgendwann Falten. Abschminktücher eignen sich übrigens nicht für die Augen, weil die Inhaltsstoffe häufig zu aggressiv für diese empfindliche Partie sind.

Danach kommt Schritt Zwei: Das Gesicht. Wer trockene Haut hat, sollte zu einer milden Reinigungsmilch greifen, bei fettiger oder unreiner Haut zu einem Waschgel. Das Gel mit etwas Wasser gut zwischen den Händen gut aufschäumen, denn, "wenn es schäumt, reinigt es", so die Expertin. Den Schaum oder die Milch mit kreisenden Bewegungen in die Haut einmassieren - das ist gut für die Durchblutung. Danach den Schaum mit einem Waschlappen abwaschen. Aber Vorsicht: Peelingkörner sollten im Reinigungsprodukt für jeden Tag nicht enthalten sein, denn "ein Peeling greift die Haut natürlich schon an. Man rubbelt, das ist ein mechanischer Reiz und wenn ich das morgens und abends mache, dann kann es sein, dass die Haut rot wird", sagt Alexandra Nüske. Zum Abschluss der Reinigung die Haut mit einem Wattepad und Gesichtswasser abtupfen.

Fehlt nur noch Schritt Drei: Die Pflege

Dafür einfach eine Feuchtigkeitscreme auf die gereinigte Haut auftragen. Nur im Winter, bei Temperaturen deutlich unter 0 Grad, sollte die Creme reichhaltiger sein oder Sie greifen einfach zur Fettcreme, um die Haut besser vor Kälte zu schützen.

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