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Richard Dübell: Die Wächter der Teufelsbibel

Die Wächter der Teufelsbibel von Richard Dübell
Jetzt auch im praktischen Taschenbuch-Format erhältlich: "Die Wächter der Teufelsbibel" © AUTOIMPORT, Lübbe

Kurzinhalt

Prag, 1612: Nach dem Tod Kaiser Rudolphs II. dringen Plünderer in die Prager Burg ein und stehlen das gefährlichste Buch seiner Zeit – die Teufelsbibel.

Wenig später geschehen im Namen des Satans unheimliche Dinge im Land, und düstere Legenden um eine alte Burg in den mährischen Hügeln erwachen zum Leben. Menschen begehen barbarische Verbrechen und berichten, dass sie den Teufel lachen und tanzen gesehen haben ... Gibt es einen Zusammenhang zwischen all den Grausamkeiten und dem Verschwinden der Handschrift? Cyprian Khlesl und Andrej von Langenfels riskieren ihr Leben im Kampf gegen skrupellose Fürsten und Kleriker. Für sie steht noch mehr auf dem Spiel, denn das Böse bedroht auch das, was ihnen am meisten bedeutet: das Leben ihrer Kinder.

Dübell, Richard: Die Wächter der Teufelsbibel

Taschenbuch, 827 Seiten

Ersterscheinung: 24.07.2010

ISBN: 978-3-404-16455-4

Preis: EUR 9,99

Verlag: Lübbe

Richard Dübell über das Testament des Teufels

Das Buch ist das größte und rätselhafteste Manuskript der Welt. In der Zeit seiner Entstehung galt es als Weltwunder. Es hat eine Legende, so abenteuerlich und düster, dass man jahrhundertelang glaubte, es vor den Augen der Welt verbergen zu müssen.

Schon sein Name ist ein Widerspruch in sich: die Teufelsbibel.

310 Pergamentblätter, zu einem Kodex gebunden, 89 x 49 cm groß, das Gesamtwerk wiegt so viel wie ein erwachsener Mann: das ist die Teufelsbibel, der Codex Gigas, das "riesige Buch". Entstanden in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts, ist es das Lebenswerk eines einziges Mannes - von dem wir nicht einmal den Namen kennen. Es sollte eine Enzyklopädie mittelalterlichen Wissens werden, versetzt mit den frommen Texten der Bibel. Herausgekommen ist ein Werk, das Erstaunen und Furcht geweckt und statt der erhofften Antworten nur Fragen gestellt hat: Wer hat es geschaffen? Wozu? Und mit welchen Hilfsmitteln?

Die Legende sagt, der unbekannte Verfasser habe dem Teufel seine Seele dafür gegeben, dass dieser ihm half, das Buch zu Ende zu bringen. Den Ort, an dem es entstand, gibt es nicht mehr – Kriege und Katastrophen haben ihn dem Erdboden gleichgemacht, wo sich früher ein Kloster erhob, finden sich nur noch die Gräber der Mönche. Und die Skelette von Frauen und Kindern, erschlagen, verscharrt in einem Massengrab ...

Das ist die Geschichte des Codex Gigas. Und das ist zugleich die gewaltige Romantrilogie von Richard Dübell, die bislang in 13 Sprachen übersetzt worden ist und sogar in Südkorea erscheint.

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