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Richard Dübell: Die Erbin der Teufelsbibel

Richard Dübell schließt mit diesem Roman seine Trilogie
Was oder wer steckt wirklich hinter der Teufelsbibel? © AUTOIMPORT, Lübbe

Kurzinhalt

1648: Dreißig Jahre Krieg haben Europa an den Rand des Untergangs gebracht. Die Menschen sind verroht, und Tag für Tag brennen Hebammen und Heilerinnen als Hexen auf den Scheiterhaufen.

Auch das Schicksal von Alexandra und ihrer Mutter Agnes scheint besiegelt, als sie in Würzburg in die Fänge des Jesuitenpaters Giuffrido Silvicola geraten. Doch überraschend bietet der Hexenjäger Alexandra einen Handel an: Bringt sie ihm die Teufelsbibel, wird er die Anklage fallenlassen. Alexandra muss sich entscheiden. Lässt sie zu, dass ihre Lieben den Feuertod sterben? Oder stiehlt sie die gefährliche Handschrift aus der Obhut ihrer eigenen Familie, die die Teufelsbibel seit vielen Jahren bewacht? Und das nicht ohne Grund, denn das mächtige Buch stammt aus der Feder des Teufels ...

Dübell, Richard: Die Erbin der Teufelsbibel

Historischer Roman

Hardcover, 811 Seiten

ISBN: 978-3-7857-2391-3

Preis: EUR 19,99

Verlag: Lübbe

Richard Dübell über das Testament des Teufels

Das Buch ist das größte und rätselhafteste Manuskript der Welt. In der Zeit seiner Entstehung galt es als Weltwunder. Es hat eine Legende, so abenteuerlich und düster, dass man jahrhundertelang glaubte, es vor den Augen der Welt verbergen zu müssen.

Schon sein Name ist ein Widerspruch in sich: die Teufelsbibel.

310 Pergamentblätter, zu einem Kodex gebunden, 89 x 49 cm groß, das Gesamtwerk wiegt so viel wie ein erwachsener Mann: das ist die Teufelsbibel, der Codex Gigas, das "riesige Buch". Entstanden in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts, ist es das Lebenswerk eines einziges Mannes - von dem wir nicht einmal den Namen kennen. Es sollte eine Enzyklopädie mittelalterlichen Wissens werden, versetzt mit den frommen Texten der Bibel. Herausgekommen ist ein Werk, das Erstaunen und Furcht geweckt und statt der erhofften Antworten nur Fragen gestellt hat: Wer hat es geschaffen? Wozu? Und mit welchen Hilfsmitteln?

Die Legende sagt, der unbekannte Verfasser habe dem Teufel seine Seele dafür gegeben, dass dieser ihm half, das Buch zu Ende zu bringen. Den Ort, an dem es entstand, gibt es nicht mehr – Kriege und Katastrophen haben ihn dem Erdboden gleichgemacht, wo sich früher ein Kloster erhob, finden sich nur noch die Gräber der Mönche. Und die Skelette von Frauen und Kindern, erschlagen, verscharrt in einem Massengrab ...

Das ist die Geschichte des Codex Gigas. Und das ist zugleich die gewaltige Romantrilogie von Richard Dübell, die bislang in 13 Sprachen übersetzt worden ist und sogar in Südkorea erscheint.

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