Retro-Geschenke: Carrera-Bahn, Monopoly und Monchichi sind wieder da

Spielzeug, das schon den Eltern Spaß machte

Die 80er Jahre sind ja schon länger wieder auf dem Vormarsch. Jetzt sogar auch unter dem Weihnachtsbaum! Denn es ist derzeit hip, Spielsachen aus den 80ern zu verschenken. Der neue Trend heißt Retro-Geschenke.

Monopoly
Der neue Trend: Retro-Geschenke. Auch Monopoly landet in diesem Jahr wieder unter dem Weihnachtsbaum. © picture-alliance/ dpa, Franz-Peter Tschauner

Viele Eltern suchen für ihre Kinder Spielzeug aus, mit dem sie schon früher selbst gespielt haben. Da weiß man ja, dass es Spaß macht. Also feiern 'Mensch Ärger dich nicht!', 'Monopoly' und die guten alten Monchichis gerade ihr fulminantes Comeback. Alles, was in den 80er- und 90er-Jahren in war, ist wieder da. Ganz zur Freude der Eltern.

"Ich habe in der Straßenbahn auch schon Spielzeug gesehen, womit ich früher schon gespielt hab. Ich finde es schön", sagt eine Mutter. "Ich hab mich zurückerinnert. Wie das eben war, als ich mit so einer Autorennbahn gespielt habe. Und fand das immer ganz toll und dachte, vielleicht würde mein Kind da auch gerne mit spielen."

Spiele-Industrie hat schon reagiert

Und deshalb liegen in diesem Jahr die gute alte Holzeisenbahn und die Carrera-Bahn wieder unter dem Weihnachtsbaum. Plüschtiere statt Spielekonsole oder Tablet. Warum nicht?

Auch den Profis ist dieser Trend längst bekannt. Computertechnik und Spielzeug aus dem vergangenen Jahrhundert wurden vereint. "Man hat die ganzen klassischen Marken upgedatet. Es gibt heute Videospiele zu den klassischen Marken und ganz große Spielwelten und es gibt jetzt sogar Lego für Erwachsene. Also die Spielmarken kommen nicht nur zu den neuen Kindern, sondern bleiben auch bei den Erwachsenen", erklärt Steffen Kahnt vom Bundesverband Spielwaren.

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