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Reiswaffeln gehören in den (Sonder-) Müll

Reiswaffel-Test: Enthalten sind giftiges Arsen und Cadmium.
Schadstoffe in Reiswaffeln gefunden

Schadstoffe in Reiswaffeln gefunden

Reiswaffeln sind sehr beliebt. Kalorienarm, glutenfrei und locker-knackig versprechen sie reuelose Abhilfe beim kleinen Hunger zwischen den Mahlzeiten. Dieses Image ist schlicht falsch. Öko-Test hat 20 gängige Reiswaffeln auf Schadstoffe durchleuchtet und wurde mehr als fündig: Viel giftiges Arsen, Cadmium und krebserregendes Acrylamid verseucht die meisten Waffeln. Auch die Bio-Produkte. Einzige 'gute' Waffel im Test: 'Hipp Kinder Reiswaffeln‘.

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Das Ergebnis schockiert: Neun von 20 Produkten bekommen das Test-Urteil 'ungenügend‘. Weitere zwei Reiswaffel-Produkte sind 'mangelhaft‘. Fünf sind 'ausreichend‘. Ein einziges ist 'gut‘ , wird aber auch nur "zum gelegentlichen Verzehr“ empfohlen.

Hintergrund ist, dass Reis von Natur aus Arsen anreichert. Wenigstens die Anbieter von Bio-Produkten sollten das wissen und die verwendeten Rohstoffe genau untersuchen. Das tun sie offensichtlich nicht. Auch für die besten Waffeln im Test wurde ein (leicht) erhöhter Arsengehalt bestimmt. Am anderen Ende der Ergebnisse heißt es: "Arsen stark erhöht, Cadmium und Acrylamid gefunden."

Zumindest das Krebsgift Acrylamid geht auf schlampige Produktionsbedingungen zurück. Es entsteht, wenn der Reis für die Reiswaffeln zu hoch erhitzt wird. Cadmium kommt über Düngemittel und Klärschlamm in den Reis. Fazit: Reiswaffeln, das sollte man sich merken, gehören nicht auf den Tisch und schon gar nicht ins Laufställchen des Nachwuchses, sondern am besten sofort in den Müll!