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Raubtiere als Designer: Zoo lässt Jeans von Löwen bearbeiten

Raubtiere als Designer
Das Anfangsgebot dieser Löwen-Jeans liegt bei 492 Dollar. © ZJ Japan/Splash News

Löwen designen "Zoo-Jeans"

Um ihren Zoo zu retten, haben sich die Einwohner von Hitachi City in Japan etwas ganz Besonderes einfallen lassen: Sie lassen Raubtiere Jeans zerfetzen, um die Kleidungsstücke schließlich zu versteigern. Das heißt dann "Zoo-Jeans".

Shirts mit aufgedruckten Tier-Motiven haben ausgedient. Im Zoo von Hitachi City in Japan gibt es jetzt nämlich "Zoo Jeans made by animals". Um den Artenschutz zu fördern und den Zoo finanziell zu unterstützen haben ehrenamtliche Helfer eine Initiative gegründet: Sie lassen Tiger, Löwen und Bären an Jeans knabbern und versteigern diese anschließend.

Die Herstellung der Jeans sieht wie folgt aus: Der Stoff wird um einen Autoreifen gewickelt und in das Gehege der Raubtiere geworfen. Die Tiere zerfetzen mit ihren scharfen Krallen und Zähnen den Stoff. Danach wird der angeknabberte Denim-Stoff zu einer Jeans vernäht. Das "Z" auf der Gesäßtasche soll belegen, dass der "distressed"-Look von den Krallen und Zähnen der Raubtiere stammt. Die Kleidungsstücke sollen im Internet versteigert werden, um den Zoo Geld in die Kassen zu spülen.

Drei Modelle der Jeans stehen zur Auswahl: B1 für Bären-Jeans, L1 für Löwen-Jeans und T1 für Tiger-Jeans. Laut "Bild" liegen die Anfangsgebote bei 492 Dollar. Die Tiger-Jeans soll sogar schon 15 Interessenten haben. Doch die Verkäufer wollen dafür 1191 Dollar - bisher ist noch niemand bereits, diesen Betrag zu zahlen.

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