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Pucken: Gemütlichkeit wie im Mutterleib

Pucken: Gemütlichkeit wie im Mutterleib
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Spezielle Wickelmethode fürs Baby

Ein Säugling, der gerade das Licht der Welt entdeckt hat, muss sich in den ersten Lebenswochen an seine neue Umwelt erst einmal gewöhnen. Zuallererst wird das Baby wohl seine gewohnte Umgebung vermissen. Denn da war es so schön kuschelig und gemütlich. Gern ein Grund, warum Neugeborene erst einmal viel schreien und mitunter nicht in den Schlaf finden können. Eine gute Möglichkeit dem Kind das Gefühl aus dem Bauch zurückzugeben ist das sogenannte Pucken.

Dabei wird das Baby in eine Wolldecke, ein Moltontuch oder ein spezielles Pucktuch fest eingewickelt. Und so gepuckt fühlt sich das Baby sicher und geborgen. Es spürt sich selbst und hat noch einen kleinen Bewegungspielraum. Außerdem sorgt die begrenzende Hülle noch für die Wärme die der Säugling gerade am Anfang braucht.

Aber Vorsicht ist dennoch geboten: Das Kind darf nicht zu warm eingepackt werden, denn durch Überhitzung steigt das Risiko vom plötzlichen Kindstod. Also Finger weg von Daunendecken! Am besten lassen sich Eltern die Technik von ihrer Nachsorge-Hebamme zeigen.

Übrigens: Gepuckte Babys haben weniger Blähungen.

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