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Psychopharmaka: Immer mehr Kinder erhalten Psychopillen

41 Prozent mehr Psychopharmaka für Kinder

Der aktuelle Arzneimittelreport einer großen deutschen Krankenkasse ist besorgniserregend: Zwischen 2005 und 2012 sind die Zahlen für verschreibungspflichtige Psychopharmaka für Kinder um 41 Prozent gestiegen. Eine medizinische Erklärung dafür gebe es nicht, heißt es in dem Report. Einen Anstieg psychiatrischer Störungen bei Kindern und Jugendlichen können die Medizinexperten nicht ausmachen. Betroffen sind vor allem die 10- bis 14-Jährigen, bei Kleinkindern bis vier Jahren verschreiben Ärzte kaum noch Psychopharmaka.

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