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Primark-Eröffnung: Die Begeisterung für Billigklamotten

Primark-Eröffnung: Shoppen ohne Sinn und Verstand

Die Eröffnung einer Filiale von Primark sorgt regelmäßig für Ausnahmezustand. Die Begeisterung für Billigklamotten kennt keine Grenzen und so steht man auch schon mal ein paar Stunden an für ein T-Shirt, das nur 2,50 Euro kosten soll. Doch fragt sich dabei überhaupt jemand, was hinter den Billigpreisen steckt?

Frauen lieben Shopping - und wer gern einkaufen geht, der ergattert auch gerne Schnäppchen. Aber wer soll an Taschen für 12 Euro oder einem Shirt, das gerade so viel wie ein belegtes Brötchen kostet, eigentlich noch etwas verdienen?

Darüber macht sich unter den Kaufwütigen scheinbar niemand Gedanken. Manche stehen schon um 6 Uhr morgens vor den Pforten des Mode-Riesen, der auf 8435 Quadratmetern 300.000 Kleidungsstücke zu Spottpreisen verkauft. An 83 Kassen sollen auf 4 Etagen die Kunden in ihrem Klamotten-Wahn abgespeist werden. Hier geht es nicht um Kauflust, sondern um die bloße Gier nach Billigkleidung - und die hat auch ihre Kehrseite.

Produziert werden die Kleidungsstücke nämlich zum Großteil in Bangladesch. Die Arbeitsbedingungen dort sind mies - die Qualität der Produkte ist es ebenfalls. Auch wenn das offiziell nicht der Grund für die unrealistisch kleinen Preise ist. Auf die Qualität achtet hier jedoch niemand und so entscheidet am Ende jeder selbst, ob der Preis das Schnäppchen wert ist.

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