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Präeklampsie lässt sich jetzt mit Bluttest vorhersagen

Schwangerschaftsvergiftung früh genug erkennen
Schwangerschaftsvergiftung früh genug erkennen Neuer Bluttest entwickelt 00:00:19
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Präeklampsie ist eine Schwangerschaftsvergiftung

Ärzten ist es gelungen, einen Test zu entwickeln, der Präeklampsie hervorsagen kann, berichtet das Ärzteblatt. Da man Schwangere kurzfristig damit testen kann, können so unnötig Krankenhausaufenthalte vermieden werden. Aber was ist eine Präeklampsie eigentlich und was bedeutet sie für Mutter und Kind?

Präeklampsie ist eine Vergiftung und sie kommt bei zwei bis fünf Prozent der Schwangeren vor. Woher sie kommt, weiß man allerdings nicht. Häufig ist sie aber so gravierend, dass die Geburt vorzeitig eingeleitet werden muss. Ärzte vermuten, dass Präeklampsie in der Plazenta entstehen kann. Wenn sich dort Gefäße nicht richtig entwickeln, kann das Protein sFlt-1 freigesetzt werden. Die Plazenta selber kann sich aber dann nicht weiter entwickeln. Im schlimmsten Fall wird das Kind nicht mehr ausreichend mit Nährstoffen über die Plazenta versorgt und muss daher auf die Welt geholt werden.

Symptome einer Präeklampsie

Eine Präeklampsie äußert sich durch erhöhten Blutdruck, vermehrte Eiweißausscheidung im Urin und Wassereinlagerungen. Sie zeigt sich häufig erst in der letzten Hälfte der Schwangerschaft, selten vor der 20. Schwangerschaftswoche.

Wenn sich der Verdacht einer Präeklampsie bestätigt hat, wird die Geburt eingeleitet oder ein Kaiserschnitt gemacht. Zwar kann man mit Medikamenten und einer engmaschigen Kontrolle im Krankenhaus eine vorzeitig Geburt hinauszögern. Wenn das Kind aber nicht gut versorgt wird, ist die Einleitung unumgänglich.

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