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Pornosucht: Was tun, wenn der Partner süchtig nach Sex-Filmen ist?

Bis zu acht Stunden am Tag
Bis zu acht Stunden am Tag Seine Pornosucht zerstörte fast ihre Ehe 00:04:52
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Wenn die Pornosucht die Beziehung zerstört

Karolins Ehemann schaut bis zu acht Stunden täglich Pornos. So wie andere abhängig von Alkohol oder Drogen sind, kann Sven nicht aufhören, Sex-Filme zu gucken. An eine normale Beziehung ist kaum noch zu denken und Karolin muss sich eingestehen: „Mein Mann ist pornosüchtig!“

Als Sven von seiner Zeugungsunfähigkeit erfuhr, verarbeitete er seine Frustration durch vermehrten Pornokonsum – bis er nicht mehr damit aufhören konnte. Die Flucht in die virtuelle Sex-Welt betrug bis zu acht Stunden täglich. Ohne Pornos litt er an Entzugserscheinungen. Als sich das Eheleben des Paares immer mehr veränderte, wurde Karolin skeptisch. Sie kontrollierte die Seiten, die ihr Mann im Internet besucht hatte und sprach ihn schließlich darauf an. Wie das Paar mit Svens Pornosucht lebt und was Experten raten, sehen Sie im Video.

Die Ursache für eine Sucht liegt meist woanders

Vor allem Männer holen sich sexuelle Befriedigung gern mal durch pornografische Filme. Durch das Internet ist es heutzutage einfach, Sex-Filme zu konsumieren. Zudem bleibt online die Anonymität der User gewahrt. Sobald Konsumenten jedoch die Kontrolle verlieren und ihrem Drang permanent nachgeben müssen, ist die Grenze zur Abhängigkeit überschritten. Hilfe finden Betroffene in einer Therapie, denn meist liegt die Ursache der Sucht in tiefergehenden Problemen.

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