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Plus-Size-Barbie: Ist sie wirklich das bessere Vorbild?

Wie kommt die Plus-Size-Barbie wirklich an?

Barbie: Sie ist groß, schlank, hat lange Beine und eine schmale Taille – normalerweise. Denn jetzt lässt das amerikanische Netzwerk ‚plussizemodeling.com‘ die beliebte Spielzeug-Puppe mal ganz anders aussehen: nämlich mit Doppelkinn und breiten Hüften. Bis auf das pinke Kleidchen und die blonden Haare erinnert nur wenig an das Original. Doch, ob eine Puppe mit Übergewicht wirklich das bessere Vorbild ist?

Wie kommt die Plus-Size-Barbie wirklich an?
Plus-Size-Barbie: Ein Vorbild?

Die Meinungen gehen hier sehr weit auseinander. Auf der einen Seite gibt es die positiven Stimmen, die sagen, dass es zumindest eine Möglichkeit wäre dem Mager- und Schlankheitswahn Einhalt zu gebieten.

Viele Mütter sagen außerdem, dass sie die Idee besonders gut finden, weil Kinder so nicht nur von schlanken Idealbildern geprägt werden, sondern eben auch schon früh mitbekommen, dass es Menschen gibt, die keinem Normalmaß zuzuordnen sind. So hoffen sie, dass die Toleranz in der Gesellschaft gefördert wird. Auch der Druck auf die kleinen Mädchen selbst könnte somit gemindert werden.

Plus-Size-Barbie - eine gute Idee?

Die Frage, die sich jedoch auch viele stellen ist, ob diese Plus-Size-Barbie wirklich das bessere Vorbild darstellt. Denn Übergewicht ist bekanntermaßen ja auch nicht unbedingt gesund: "Wir haben also die Wahl zwischen einer magersüchtigen Barbie und einer fettleibigen. Tolle Idee!", so eine User sarkastisch.

Zeigen, wie Frauen wirklich aussehen – das will die Initiative. Doch vielen ist diese Barbie zu dick. Auf die Barbie mit 08/15-Figur müssen wir wohl noch warten.

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