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Pirelli-Kalender zeigt Powerfrauen statt halbnackter Models

Kultiviert und erfolgreich ist das neue sexy!

Makellose Körper, heiße Kurven und bildschöne Gesichter – dafür ist der legendäre Pirelli-Kalender weltbekannt. Nur absolute Supermodels wie Gisele Bündchen, Cindy Crawford oder Adriana Lima schaffen es auf die zwölf Seiten des begehrten Kunstobjekts. Aber damit ist jetzt Schluss - für die 52. Ausgabe werden im Gegensatz zu halbnackten Models wichtige Powerfrauen unserer Zeit abgelichtet.

Pirelli-Kalender zeigt Powerfrauen statt halbnackter Models
Instagram nataliavfan / Instagram the objective_es / Instagram dedesign.tv

Der wahrgewordene Männertraum in Papierform schlägt 2016 neue Wege ein. Im letzten Jahr inszenierte Steven Meisel die zwölf Kalender-Girls noch ganz verrucht im Fetisch-Stil mit einer gehörigen Portion an Latex. Viele vermuteten, dass der Kalender wohl von Jahr zu Jahr immer pornografischer würde. Für die neueste Auflage des legendären Kalenders hat sich Kreativdirektorin und Feministin Annie Leibovitz allerdings etwas überlegt, das nicht unter dem Motto 'Sexiness pur' steht.

"Ich habe über die Rollen nachgedacht, die die Frauen spielen, Frauen, die etwas erreicht haben. Ich wollte eine klassische Porträtreihe machen. Dieser Kalender ist so komplett anders. Es ist ein Aufbruch", sagte Leibovitz über das Projekt. Statt junger Topmodels porträtiert sie starke Frauen, die in ihrem Leben etwas erreicht haben.

Und wer sind die neuen Powerfrauen? Abgebildet wurden unter anderem Berühmtheiten wie Tennis-Ass Serena Williams, Model Natalia Vodianova, Unternehmerin Mellody Hobson, Autorin Fran Lebowitz, Schauspielerin Yao Chen, Rocksängerin Patti Smith, Künstlerin Shirin Neshat , Kunstsammlerin Agnes Gund und Aktionskünstlerin Yoko Ono. Eine tolle Aktion, finden wir. Bitte mehr davon!

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