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Pickelmale: So entstehen sie und das können Sie dagegen tun

Die 5 besten Tipps gegen Pickelmale
Die 5 besten Tipps gegen Pickelmale Reine Haut 00:00:47
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Video: Die 5 besten Tipps bei Pickelmalen

Noch lästiger als Pickel selbst sind eigentlich nur die unschön verfärbten Stellen, die Sie erzeugen können: Pickelmale. Diese Male können das Hautbild nach Abheilen eines Pickels weiterhin ungleichmäßig aussehen lassen und es kann schwer sein, sie wie loszuwerden. Was Sie dennoch bei Pickelmalen tun können, erfahren Sie hier.

Wenn Ihnen Unreinheiten und Mitesser zu schaffen machen, können unschöne Pickelmale zurückbleiben. Diese sind meist noch einige Zeit zu sehen, nachdem die ursprünglichen Pickel bereits abgeklungen sind. Bei uns erfahren Sie, wie Pickelmale entstehen, welche Fehler im Umgang mit der Haut zu solchen Narben führen können und mit welchen Mittel Sie sie wieder loswerden.

Was sind Pickelmale und wie entstehen sie?

Pickelmale sind die Rückstände von Hautschädigungen wie Mitessern oder Akne. Sie bleiben als rötliche oder bräunliche Stellen zurück, nachdem die Entzündung bereits abgeklungen ist. Meistens beschränken sich diese Schädigungen lediglich auf die oberste Hautschicht.  Ein solches Narbengewebe kann beispielsweise entstehen, wenn bei Sie beim Ausdrücken der Pickel zu starken Druck auf Ihre Haut ausüben.

Doch manchmal wird das Gewebe auch in tieferen Hautschichten verletzt, was dazu führen kann, dass das Zusammenspiel von Kollagen und Elastin gestört wird und unschöne Beulen entstehen. Die folgenden Dinge sollten Sie bei Pickelmalen in unteren UND oberen Hautschichten beachten.

Sonnenlicht kann Pickelmale fördern

Pickelmale bestehen also aus Narbengewebe, dass sich nach der Entzündung in der Haut festgesetzt hat. Um dieses Gewebe abzuspalten, muss sich die Haut so lange selbst regenerieren, bis sich die Male von der Hautoberfläche abschälen. UV-Licht, dass kontinuierlich auf die Haut trifft, kann dazu führen, dass die Haut sich weniger schnell selbst erneuert. Das Resultat: Sie müssen sich viel länger mit den unschönen Flecken herumärgern und der Hautalterungsprozess Ihrer Haut wird durch das Sonnenlicht ebenfalls beschleunigt. Vom erhöhten Hautkrebsrisiko ganz zu schweigen.

Achten Sie deshalb darauf, eine Tagespflege mit einem Lichtschutzfaktor von mindestens 20 zu benutzen, um Pickelmale auf Dauer schneller loszuwerden.

Bei Peelings ist Vorsicht geboten

An sich sind Peelings bei Pickelmalen eine gute Sache, denn so können sie das Narbengewebe nach und nach abtragen. Trotzdem sollten Sie darauf achten, keine besonders aggressiven Peelings und Waschgels zu verwenden, weil diese die Regenerationsfähigkeit der Haut ebenfalls negativ beeinflussen können. Greifen Sie daher zu sanfteren Alternativen, die Ihre Haut nicht zu sehr angreifen und austrocknen.

Ein geringer Anteil des Wirkstoffs Salizylsäure, der in einigen Hautpflegeprodukten enthalten ist, kann zusätzlich entzündungshemmend wirken und gegen Pickelmale helfen.

Das gleiche gilt für Apfelessig mit nicht mehr als fünf Prozent Säureanteil, den sie problemlos in fast jedem Supermarkt finden. Den Essig verdünnen Sie einfach mit ein wenig Wasser und geben die Mischung mit einem Wattestäbchen auf die unschönen Flecken.

Beschleunigen Sie die Heilung der Haut

Wundheilungsfördernde Mittel, die Sie im Anschluss an Ihre Hautpflege auftragen, können nach der helfen, Pickelmale schneller loszuwerden. Zu diesem Zweck können Sie zum Beispiel auf Zinksalbe zurückgreifen und diese aus die betroffenen Stellen tupfen. Eine Alternative dazu ist Johanniskrautöl, dass besonders gut auf unreiner Haut wirkt. Dazu müssen Sie es lediglich ein bis zwei Mal am Tag sanft in die Haut einmassieren.

Und sollte das alles nicht helfen, scheuen Sie sich nicht davor, einen Hautarzt aufzusuchen. Denn gerade die tief sitzenden Pickelmale erweisen sich oftmals als besonders hartnäckig und sind nur bis zu einem gewissen Grad mit herkömmlichen Mittel selbst zu behandeln.

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