TIERE TIERE

Pharmakonzern setzt 66 Labor-Affen auf Insel aus - ohne Wasser und ohne Nahrung

Monkey Island - der wahre Planet der Affen

Zuerst für Tierversuche gequält, schließlich auf einer Insel ohne Wasser und Futter ausgesetzt - es handelt sich um das Leben von 66 mit Hepatitis infizierten Schimpansen denen ein jämmerlicher Hungertod droht. Das Versprechen des Pharmakonzerns 'New York Blood Company', sich nach den Laborversuchen um die Schimpansen zu kümmern, wurde nicht gehalten.

Wie die 'Münchener tz' berichtet, tönte der US-Pharmakonzern vor zehn Jahren "Wir werden für unsere ehemaligen Laborschimpansen in Liberia sorgen. Das sind wir ihnen schuldig.“ Doch in Wahrheit wurden sämtliche Zahlungen eingestellt. Heute leben die Tiere etwa 40 Kilometer nördlich der liberischen Hauptstadt Monrovia mitten im Farmington River, ausgesetzt auf den sechs Inseln 'Monkey Island'.

Da auf den Inseln weder Wasser noch natürliches Futter für die Schimpansen vorhanden ist, fahren ehemalige Tierpfleger aus dem Labor mit Booten zu den Inseln um Nahrung zu liefern. Sehnsüchtig warten die Primaten am Ufer auf die Menschen.

In unserem Video sehen Sie, wie dankbar die Schimpansen sein können. Obwohl sie jahrelang im Labor gequält wurden, haben sie wieder Vertrauen zu den Menschen gewonnen.

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