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Persönlicher Gruß von Sascha Korf

Persönlicher Gruß von Sascha Korf
Sascha Korf wuchs in Spanien auf.

Hallo Leute!

Mein erster Autorensteckbrief! Hurra, das impliziert, dass ich einer bin! Doch bevor ich mich Ihnen steckbriefartig nähere, bekommen Sie einen kurzen Abriss darüber, wie ich überhaupt Autor wurde.

Ich habe bereits im zarten Alter von neun Jahren meine ersten Geschichten auf Papier gebannt. Kleine Epen über Abenteurer, die fremde Welten erforschen. Spannende Krimis über Raubzüge in der Nachbarschaft. Sogar ein sozialkritisches Werk mit dem nach Aufmerksamkeit heischenden Titel „Meine Schwester ist so gemein, ich glaube nicht, dass sie mit mir verwandt ist!“, entsprang meiner Feder. Pubertät, mangelndes Interesse und schulischer Stress entfernten mich für einige Jahre von einem Sprung auf die Spiegel Bestsellerliste. Ich widmete mich in den nächsten Jahren rein passiv der Literatur. Ich las. Was nichts Besonderes ist, da ich in dem Metier nicht der Einzige war. Meine ersten Bücher waren Tipps meiner Tante. Sie führte mich zu Erma Bombeck. Die Betrachtungen, Glossen und Kolumnen einer Hausfrau aus den USA waren bis dahin die ersten Bücher die ich ganz, also von der ersten bis zur letzen Seite gelesen hatte. Die nächsten Bücher, die mich interessierten, spielten in fremden Welten, in Phantasién, Mittelerde, Barleboog und anderen Reichen, die mit Elfen, Zwergen, Waldläufern, Kriegern und allerlei Bösewichtern bevölkert waren. Über Jahre (und auch bis heute noch) zog sich die Leidenschaft, unvermittelt zusammengewürfelte Gruppen auf ihren Missionen zu begleiten, hin.

Dann, mit 20, geriet ich aus Versehen an ein Buch, das mich sehr faszinierte. In der festen Absicht, eine feine Gruselgeschichte für den Urlaub zu ergattern, kaufte ich last Minute einen Roman mit dem Titel Das Geisterhaus von Isabel Allende. Nach wenigen Seiten war ich aber in dieser spannenden, geschichtsträchtigen, dramatischen und manchmal auch lustigen Welt gefangen. Die Art von Frau Allende, eine Geschichte über mehrere Generationen zu verfassen und dabei den Leser zu fesseln, gefiel mir sehr. Und ab da wurde ich zu einem Leser. Aber zu einem, der auf Genres pfiff. Ich las alles, was mir vor die Flinte kam und mir lesenswert erschien. So kann ich bis heute nicht sagen, ob ich eher in die Historienfraktion, Fantasygemeinschaft, Horrorriege oder Familienbande gehöre. Was ich aber nicht schlimm finde, da ich so immer wieder neue Erfahrungen machte.

Wie funktioniert eigentlich Rat geben?

Die große Welt der Ratgeber war mir bis vor Kurzem noch sehr fremd. Aber als ich dann das Angebot bekam, selber einen zu schreiben, las ich mich ein. Ich wollte sehen, wie Rat geben funktioniert. Nach vier dieser Werke hörte ich aber auf zu lesen, um mich nicht selbst in Plagiatsschwierigkeiten zu bringen. Außerdem ging es ja bei mir um Spontaneität. So sollte mein Buch eben auch spontan entstehen. Ich bin auf das Ergebnis recht stolz.

So, nach dieser kleinen Einleitung in meine Autorenbiografie nun die wichtigsten Infos über den Autor an sich: Ich heiße Sascha Korf. Bin 41 Jahre alt. Sehe wesentlich jünger aus. Ich koche wahnsinnig gern. Zu meinen absoluten Lieblingsfilmen zählen: 1. Fanny und Alexander; 2. Alles über meine Mutter; 3. Die letzte Nacht des Boris Gruschenko.

Aufgewachsen bin ich in Spanien. Ich lebe und wirke in Köln. Ein perfekter Tag ist für mich, wenn man abends stolz und zufrieden ins Bett gehen kann. Meine Freunde sind meine Musen. Eine große Freude macht man mir mit Tapas. Meine Laster sind: Ich bin ein großer TV-Serien-Junkie. Es gibt Wochenenden, da verwachse ich mit dem Sofa, da ich mir eine Folge nach der anderen reinpfeife. Ansonsten bin ich spontan-verrückt und manchmal, wenn mich der Hafer sticht, aber auch nachdenklich. Ich bin froh, ein Teil der Lübbe-Community geworden zu sein. So, das reicht aber nun. Kaufen Sie das Buch! Augenblicklich. Tschüsss ...

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