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Peelings und Masken im Test: Was taugen die Bio- und Drogerie-Produkte?

Bio- und Drogerie-Produkte vs. selbstgemachte Mixturen

Nichts fühlt sich so gut an wie glatte, weiche Haut! Genau das versprechen uns Peelings und Masken. Doch diese gibt es in vielen Variationen. Zum Beispiel mit Goldanteil aus dem Drogeriemarkt, eine Biovariante oder ist es doch das beste, sich die Schönheitspackungen selbst anzurühren? Wir haben den Test gemacht:

Peelings und Masken im Test: Was taugen die Bio- und Drogerie-Produkte?
Welche Schönheitspackung hält was sie verspricht? © MEV-Verlag, Germany, Agency Call

Peelings sind wie Schmirgelpapier fürs Gesicht nur viel sanfter - Hautschüppchen werden einfach weggerubbelt. Masken sollen die Haut pflegen und zum zum Strahlen bringen. Manche kann man sogar essen. Wir lassen Masken und Peelings aus der Drogerie gegen Biokosmetik und selbstgemachte Mixturen antreten.

Sara, Susan und Ramona stellen die verschiedenen Produkte auf die Probe. Weil jede Haut aber andere Ansprüche hat, schicken wir sie vorher zum Hautarzt. Danach geht es los mit den Peelings.

Ramona probiert ein Bioprodukt für 5 Euro. Sara testet eins aus der Drogerie für nur 1,50 Euro. Und Susann mischt sich ihr Peeling selbst an. Das Ziel: Hautschüppchen entfernen und das Hautbild verfeinern.

Susann muss ihr Peeling erst einmal herstellen.Sie braucht vier EL Meersalz, zwei TL Sahne und einen EL Olivenöl. Alles wird verrührt und schon ist das Peeling fertig.

Ramona und Sara verwenden die auf ihren Hauttyp abgestimmten Peelings. Nach dem Einmassieren muss die Körnercreme bei allen wieder runter. Dabei hat Susann etwas mehr zu kämpfen, dafür überzeugt aber der Effekt.

Und wie wirkten das Drogerie- und das Bioprodukt? Insgesamt hat das Biopeeling ideal gewirkt und die Haut geschont. Die eigene Mixtur hat nichts verbessert, aber auch nichts verschlechtert. Das Drogerieprodukt führte bei Sara zu Spannungen und Rötungen.

Welche pflegende Gesichtsmaske schneidet am besten ab?

Nachdem die Hautschüppchen entfernt sind, sollte man die Haut gut pflegen, zum Beispiel mit einer Maske. Ramona setzt wieder auf das Bioprodukt, Kostenpunkt 2 Euro. Susann mixt selbst und Sara bleibt bei der Drogeriekosmetik für nur 45 Cent - alle sollen Feuchtigkeit spenden. Für die selbstgemischte Maske braucht Susann: 3 EL Quark, 2 EL Joghurt etwas Olivenöl und ein Eigelb. Alles wird wieder gut verrührt und auf dem Gesicht verteilt. Nach 15 Minuten Einwirkzeit werden die übrig gebliebenen Maskenreste wieder entfernt.

Doch welche von unseren getesteten Masken hat nun am besten abgeschnitten? Unsere Mädels lassen sich erneut checken. Das Bioprodukt schneidet wieder am besten ab. die Drogeriemaske war in Ordnung. Die selbstgemischte Maske hat - wie zuvor das Peeling - die Haut leider nicht verbessert.

Das Fazit: Die Bioprodukte haben am besten abgeschnitten, waren aber auch am teuersten. Die günstigeren Versionen aus der Drogerie oder dem eigenen Kühlschrank sollten immer genau zum eigenen Hauttyp passen - dann wird nicht nur die Haut hinterher strahlen.

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