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Patchworkfamilie: Mama hat einen neuen Freund

So funktioniert die Zusammenführung zur Patchworkfamilie

Mehr als die Hälfte aller geschiedenen Väter und Mütter haben nach einem Jahr wieder einen neuen Partner. Und das ist für alle Beteiligten oft eine schwierge Situation: Wie stellt man den "Neuen" den Kindern vor und wie erklärt man ihnen: "Wir sind jetzt eine Patchworkfamilie"?

Diplompsychologin Elisabeth Raffauf rät in einer solch heiklen Situation zu Offenheit. Ihrer Meinung nach sollen Kinder nicht in die Irre geführt werden und der neue Partner sollte auch als solcher vorgestellt werden.

Ist dieser Prozess erst einmal überstanden, stellt sich oft die Frage nach dem Zusammenziehen. Auch hier hat die Expertin einen Rat:

Patchwork-Familien sollten nichts überstürzen. Besonders beim Zusammenziehen sollten sich Paare Zeit lassen.

Zudem machen sich Patchworkfamilien oft Gedanken darüber, ob der Neue sich in der Erziehung einmischen darf. Elisabeth Raffauf rät hier, dass der Partner so wenig wie möglich mit erziehen sollte. Denn die Kinder haben Mutter und Vater, und diese sind dafür zuständig.

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