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Paracetamol-Nebenwirkungen: Schmerzmittel können krank machen

Von Schmerzmitteln geht erhebliche Gesundheitsgefahr aus

Es gibt sie ohne Rezept, aber trotzdem können Schmerzmittel unsere Gesundheit ruinieren. Auf die Dosis des Medikaments und die Dauer der Einnahme kommt es an. Und darauf, dass man die Nebenwirkungen kennt.

So gefährlich sind frei verkäufliche Schmerzmittel
Schmerzmittel sollten nur wohldosiert eingenommen werden

Eigentlich liegt in jedem Haushalt mindestens eine Packung Schmerztabletten. Kopfschmerzen nach einem feucht-fröhlichen Fest, Zahnschmerzen oder Rückenbeschwerden der üblen Sorte: Schmerztabletten machen das Leiden zumeist etwas erträglicher.

Verbraucher schätzen die Produkte laut eigener Aussage zumeist als harmlos ein. Doch das ist ein Trugschluss, denn eine neue Studie macht deutlich: Die Nebenwirkungen können heftig sein. Zum Beispiel kann es zu Magenbeschwerden, Magenblutungen - und in heftigen Fällen sogar zum Magendurchbruch kommen, beispielsweise bei Medikamenten wie Aspirin, Paracetamol und Ibuprofen.

Paracetamol überdosiert geht an die Nieren

Vor allem Paracetamol ist Ärzten zunehmend übel aufgefallen. Nimmt man den Wirkstoff zu häufig oder überdosiert, dann sind Schäden an der Leber oder auch an den Nieren möglich.Grundregel: Etwa 10 Tabletten im Monat sind vertretbar, danach wird es meist brisant.

Wie eine US-Studie gezeigt hat, kann die Einnahme von Schmerzmitteln auch zu Potenzproblemen und Erektionsstörungen führen.

Wer auf Nummer sicher gehen will, der bespricht mit einem Arzt oder dem Apotheker seines Vertrauens die geplante Einnahme des Schmerzmittels - offen und ehrlich, natürlich.

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