Pädophile gefilmt: 14-Jährige kriegt statt Job Sex-Angebote

Sex-Angebote an eine 14-Jährige

Viele Kinder und Jugendliche suchen Ferienjobs, um ihr Taschengeld aufzubessern. So auch die 14-jährige Celina. Sie stellt eine harmlose Ferienjobanzeige ins Internet. Nach kurzer Zeit bekommt sie schon sehr viele Angebote - die meisten allerdings mit eindeutig sexuellem Hintergrund.

Die 14-Jährige Celine bekommt statt Ferienjob- eindeutige Sex-Angebote
Eins der milderen Angebote sprach vom "Abhören des Herzens" für 25 Euro

Dass Kinder gerne etwas zum Taschengeld dazuverdienen wollen, wissen auch Pädophile. Deswegen bekommt die 14-jährige Celina sehr viele Angebote. Ihre Anzeige ist harmlos: „Reingeschrieben habe ich, dass ich mich in Treppenhaus-Reinigung gut auskenne oder dass ich so kleine Jobs machen würde, wie Hunde ausführen oder einkaufen gehen“, erzählt das Mädchen.

Daraufhin bekommt sie reihenweise Sex-Angebote!

Ist Celina ein Einzelfall? Wir machen den Test, suchen auf derselben Plattform nach einem Ferienjob - als Lisa, 14 Jahre alt. Was dann passiert, überrascht selbst uns, innerhalb weniger Minuten erhalten wir dutzende Angebote: Vom leicht erotischen Job, bis hin zu Massage mit gegenseitigem Anfassen. Doch es bleibt nicht nur bei Anfragen, die Männer wollen uns treffen, am besten sofort.

Pädophile im Internet: Wie können Kinder geschützt werden?

Wir nehmen das Angebot zum Treffen an - mit versteckter Kamera! Die Reaktionen der Männer sind eindeutig: Viele wollen unseren Lockvogel sofort zu sich nach Hause nehmen. Anschließend konfrontieren wir die Typen vor dem vollen Kamerateam mit ihren Angeboten. Danach suchen sie aber das Weite. Einer der Männer ist sich allerdings keiner Schuld bewusst – er wollte erotische Fotos von der 14-Jährigen machen.

Beata Krafft-Schöning kämpft schon seit Jahren gegen Pädophile. Sie empfiehlt dringend: „Ferienjob-Suche, Bilder einstellen, Chats besuchen: Davon würde ich mal ganz abraten. Man sollte eher in der lokalen Zeitung mit seinen Eltern zusammen nach einem Ferienjob suchen“. Das tut nun auch Celine mit ihrem Vater. „Jetzt sind die Alarmglocken richtig an, jetzt weiß man wie schnell es einen treffen kann und man ist noch vorsichtiger“, fasst Celines Vater zusammen.

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