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Ostern von A biz Z: Ein Ei-phabet

Osterfeuer
O wie Osterfeuer: Schon in heidnischer Zeit sollten die Flammen den Winter vertreiben und die Saat vor bösen Geistern schützen. Foto: Arno Burgi © DPA

Zu Ostern gehören bunt bemalte, versteckte Eier ebenso wie - ja, genau - Beuteltiere, Parfüm-Attacken, Fischbegräbnisse und ein Film von Monty Python. Die Tage von A wie Auferstehung bis Z wie Zapfenstreich:

A wie AUFERSTEHUNG: Darum geht es im Kern: An Ostern feiern die Christen die Auferstehung Jesu Christi. Der wird laut Neuem Testament gekreuzigt und erwacht drei Tage später wieder zum Leben.

B wie BRUNNEN: Vor Ostern werden in weiten Teilen Süd-, Mittel- und Ostdeutschlands Brunnen geschmückt. Am Brunnen im baden-württembergischen Horhausen im Westerwald werden sie geworfen. Es geht darum, ein Osterei möglichst weit zu werfen, ohne dass es zerbricht. Auf der Nordseeinsel Föhr werfen die Kinder traditionell ihre Ostereier in die Luft und rufen dazu: "Eike, poleike, komm heel wedder daal", auf Hochdeutsch: "...komm heil wieder runter".

X wie XXL: Ach du dickes Ei! Kurz vor Ostern legte eine Henne in Wolfenbüttel eins der vielleicht schwersten Eier der Welt. 209 Gramm wiegt es, während normale Hühnereier im Durchschnitt auf etwa 60 Gramm kommen. Nach Angaben der Redaktion von Guinness World Records wurde das schwerste Hühnerei der Welt 1956 in den USA entdeckt - 454 Gramm soll es gewogen haben.

Z wie ZAPFENSTREICH: Füße still halten! Die Länder regeln, wann getanzt werden darf. Doch vor allem an Karfreitag sind Tanz- oder andere öffentliche Veranstaltungen häufig ganztätig verboten. Das strenge Tanzverbot in Baden-Württemberg wurde 2015 gelockert - aber der Karfreitag bleibt tabu.


dpa
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