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Ostergeschenke werden teurer: Ist Ostern das neue Weihnachten?

So viel geben die Deutschen für Ostergeschenke aus
So viel geben die Deutschen für Ostergeschenke aus Ist Ostern das neue Mini-Weihnachten? 00:00:21
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Deutsche geben immer mehr für Ostergeschenke aus

Weihnachten, Geburtstag, Ostern: Das sind die drei Festtage, die inzwischen von Kindern mit Geschenken in Verbindung gebracht werden. Die Wünsche werden immer anspruchsvoller, von Jahr zu Jahr müssen Eltern mehr ausgeben. Wird Ostern zu einem zweiten Weihnachten?

Ostereier sind zu einem modernen Symbol für Ostern geworden
Werden anstatt Ostereiern bald Geschenke an Ostern gesucht? © dpa bildfunk

Der Weihnachtsmann ist jedenfalls nicht mehr der einzige, der Briefe mit Wünschen bekommt. Hanni Hase aus Ostereistedt in Niedersachsen ist der offizielle Ansprechpartner der Deutschen Post in Sachen Ostergrüße. Jedes Kind, das ihm einen Brief schickt, bekommt garantiert eine Antwort und eine kleine Überraschung - diese Prämisse bringt dem Hasen dieses Jahr bereits eine stolze Summe von mehr als 34.500 zugeschickten Wunschzetteln. Diese fallen immer kommerzieller aus: Wünsche nach teurer Unterhaltungselektronik wie einem iPod sind keine Seltenheit.

Das könne sich manche Eltern allerdings nicht leisten. Laut einer RTL-Umfrage investieren circa zehn Prozent der Deutschen nur fünf Euro in ein Ostergeschenk. Ein Viertel der Bevölkerung gibt bis zu 20 Euro aus. Die größte Gruppe in der Umfrage sind mit 37 Prozent Menschen, die bis zu 50 Euro für ein Ostergeschenk ausgeben. Weitere 26 Prozent geben sogar mehr als 50 Euro an Ostern aus.

Deutsche im Osterkaufrausch

Wofür das Geld am meisten ausgegeben wird, ist klar: Spielzeug. Spielzeugverkäufer Peter Koch aus Düsseldorf zum Beispiel bemerkt einen deutlichen Osterkaufrausch bei seinen Kunden: "Ja, das merken wir. Das ist mehr als normal. Ich würde sagen: 30-40 Prozent mehr Verkauf, als wir das sonst haben".

Noch ist Ostern nach Weihnachten und dem eigenen Geburtstag der drittwichtigste Anlass, um beschenkt zu werden. Wenn sich aber die Lage nach dem aktuellen Trend entwickelt, wird in ein paar Jahren aus Ostern ein zweites Weihnachten.

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