Orangenhaut glätten: Diese Tipps mildern die fiesen Hautdellen

So glätten Sie Ihre Orangenhaut.
Ran an die fiesen Dellen! © Karyna Chekaryova - Fotolia

Das hilft gegen lästige Orangenhaut

Es ist ein leidiges Thema, das fast jede Frau kennt und hasst: Orangenhaut. Die unschönen Dellen können einem die Freude an der Bikini-Saison so richtig vermiesen. Die schlechte Nachricht: Komplett werden wir Orangenhaut leider nie los. Die gute Nachricht: Wir können sie mildern – mit diesen Tipps!

90 Prozent aller Frauen haben Orangenhaut und müssen sich mit der Tatsache abfinden, dass ihre Oberschenkel und ihr Po niemals so makellos wie auf den Werbepostern für die neue Bikini-Kollektion aussehen werden.

Wie entsteht Orangenhaut?

Im Fachjargon spricht man bei Orangenhaut auch von Cellulite. Es gibt verschiedene Faktoren, die die Entstehung von Orangenhaut fördern – darunter erbliche Veranlagung, zu viel Stress, Rauchen, Schwangerschaften sowie das weibliche Hormon Östrogen, das den Körper dazu veranlasst vermehrt Fettzellen in Po und Oberschenkel zu horten.

Ein weiterer Grund: schwaches Bindegewebe. Warum? Die Bindegewebsfasern in der Unterhaut von Frauen sind anders angeordnet als bei Männern. Während die männlichen Fasern wie ein Netz aufgebaut sind, das der Haut eine hohe Stabilität verleiht, verlaufen die weiblichen Bindegewebsfasern parallel. Das Ergebnis: Das Bindegewebe weicht mit der Zeit zur Seite und lässt das Unterhautfett durch – es entstehen die verhassten Dellen.

Was hilft gegen Orangenhaut?

Die schlechte Nachricht: Ein Wundermittel gegen Orangenhaut wurde noch nicht erfunden. Die gute Nachricht: Sie können dennoch viele Maßnahmen ergreifen, um Ihre Orangenhaut zumindest zu mildern. Und die strapazieren nicht mal Ihren Geldbeutel!

Sport treiben

Sport regt die Durchblutung des Gewebes an und versorgt so unsere Zellen mit allen nötigen Nährstoffen. Außerdem wird die Muskulatur unter den Fettzellen trainiert, was wiederrum die Haut strafft. Am besten wirkt eine Kombination aus Ausdauer- und Krafttraining.

Wechselduschen

Auch hier spielt die Durchblutung eine Rolle. Die Beine abwechselnd mit heißem und kaltem Wasser abzubrausen, hilft gegen Orangenhaut. Beenden Sie die Wechselduschen mit kaltem Wasser, damit sich die Gefäße wieder zusammenziehen.

Ausgewogene Ernährung

Essen Sie vermehrt kaliumhaltige Lebensmittel wie Nüsse, Bananen, Kartoffeln, Spinat, Trockenobst und Tomaten. Kalium entwässert und festigt das Unterhautgewebe. 

Mit dem Rauchen aufhören

Das ist grundsätzlich wünschenswert – und bei Orangenhaut umso mehr! Grund: Nikotin verengt die Blutgefäße, hemmt die Durchblutung und verlangsamt so den Stoffwechsel. Das schwächt Ihr Bindegewebe!

Nicht zu viel Sonnen

Legen Sie sich nicht zu oft und zu lang in die Sonne. Die UV-Strahlen schwächen die Bindegewebsfasern – so tritt Orangenhaut umso stärken hervor.

Anti-Cellulite-Produkte

Entgegen der eigenen Behauptungen kann auch die Kosmetik-Industrie keine Orangenhaut wegzaubern. Aber dennoch unterstützen Anti-Cellulite-Produkte mit hohem Koffeinanteil oder mit Algen-Extrakt beim Kampf gegen die Hautdellen. 

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